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Prof. Benyamin Brenner, Leiter der Abteilung für Blutgerinnung im medizinischen Zentrum Rambam, hat seine Forschungsergebnisse in einer Fachzeitschrift, die sich mit dem Thema beschäftigt, veröffentlicht. Er behauptet, dass im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, nach der Jesus am Kreuz verblutet sei, seine Forschungsergebnisse „mit grosser Wahrscheinlichkeit“ beweisen können, dass Jesus an einer Lungen-Embolie gestorben ist.

Prof. Brenner behauptet, dass die Lebensumstände und insbesondere die letzten 24 Stunden im Leben Jesus, wie sie in den Heiligen Christlichen Schriften und antiken römischen Schriften beschrieben werden, zu der Schlussfolgerung führen, dass wahrscheinlich eine Lungenembolie zum Tod geführt hat.
Prof. Brenner erklärt, dass Jesus in den letzten 24 Stunden seines Lebens ca. fünf Kilometer anstrengenden Weges zu Fuss zurücklegen und dabei teilweise ein schweres Kreuz auf dem Rücken tragen musste. Etwa 18 Stunden lang bekam er nicht genug zu trinken und musste sogar zahlreiche Schläge einstecken, die ein Multitrauma ausgelöst haben.

„Das Annageln der Hände und Füsse, vergleichbar mit einem chirurgischen, orthopädischen Eingriff und das Verhindern der Bewegung der Beine in einer Standposition erhöht die Blutgerinnung in den Beinvenen“, so Brenner. „Hinzu kommt das schnelle und flache Atmen, das zu zusätzlichem Flüssigkeitsverlust mit Folge der Austrocknung führt.“

Nach seinen Worten ist ein Beweis für seine These die Tatsache, dass sich Jesus bis zu seinem plötzlichen Tod relativ kurze Zeit – zwischen drei bis sechs Stunden - am Kreuz befand, was auf ein Blutgerinsel hinweist, das sich seiner Meinung nach von den Beinen in die Lunge ausgebreitet hat.

© Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

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