Hoffnung auf Waffenruhe trotz Anschlags in Nahost |
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Nach fast vier Monaten ist Israel wieder Ziel eines Selbstmordanschlags: Ein Attentäter in Tel Aviv sprengte sich vor einem Nachtclub in die Luft und riss dabei vier Menschen mit in den Tod. Rund 50 Menschen wurden teils schwer verletzt. Bei dem Attentäter handelt es sich nach israelischen Medienberichten um einen Palästinenser aus dem Westjordanland. Unklar ist noch, welcher Organisation der Attentäter angehörte. Anfang Februar hatten Israel und die Palästinenser eine Waffenruhe vereinbart. |
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Nach dem Selbstmordanschlag in Tel Aviv mit vier Opfern haben erste Reaktionen von Israel und den Palästinensern auf eine Fortsetzung des Nahost-Friedensprozesses hoffen lassen. "Großangelegte Militärmaßnahmen sind nicht geplant", sagte Israels Verteidigungsminister Schaul Mofas. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilte den Anschlag als "Sabotage" des Friedensprozesses. Die militante Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad hat sich zu dem Anschlag bekannt. |
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Islamischer Dschihad bekennt sich zu Anschlag
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Die militante Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad hat sich zu dem Selbstmordanschlag in Tel Aviv mit vier Toten bekannt. Der Anschlag sei als Antwort auf Tötungen und Häuserzerstörungen durch Israel ausgeführt worden, sagte ein Anführer der Organisation, Abdullah Schibaja aus Tulkarem im Westjordanland, in einem am Samstag veröffentlichten Video. Schibaja warf zudem der palästinensischen Autonomiebehörde vor, mit Israel und den USA zu "kollaborieren". |
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EU fordert nach Attentat in Nahost zu Besonnenheit
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Nach dem Selbstmordattentat in Tel Aviv hat die EU die Konfliktparteien zu Besonnenheit aufgerufen. Der am 8. Februar mit einer Vereinbarung zur Waffenruhe begonnene Prozess dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden. Das erklärte der Beauftragte für die gemeinsame EU-Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, in Brüssel. Er verurteilte das Attentat mit fünf Toten und forderte die Palästinensische Autonomiebehörde auf, die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen. |
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Anschlag darfFriedensbemühungen nicht stören
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Nach dem palästinensischen Selbstmordanschlag auf eine Diskothek in Tel Aviv hat Russland die Palästinenserführung aufgerufen, alle nötigen Schritte für ein Ende der Attentate gegen Israelis zu unternehmen. Der Anschlag dürfe aber nicht die Bemühungen um eine Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses behindern, erklärte das russische Außenministerium am Samstag. Russland bildet zusammen mit den USA, den Vereinten Nationen und der Europäischen Union das so genannte Nahost-Quartett, das sich am Dienstag am Rande der Nahost-Konferenz in London treffen will. Moskau werde alles in seiner Macht Stehende tun, damit die gerade entstehenden Kontakte zwischen Israelis und Palästinensern nicht wieder zerstört würden, erklärte das Außenministerium weiter. |
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Israel nimmt Brüder von Selbstmordattentäter fest
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Nach dem Selbstmordanschlag in Tel Aviv hat die israelische Armee die beiden Brüder des Attentäters festgenommen. Die Armee verhängte eine Ausgangssperre in der Ortschaft. Der 22-jährige Selbstmordattentäter hatte kurz vor Mitternacht am Eingang einer Diskothek in Tel Aviv drei Israelis mit in den Tod gerissen. Rund 50 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. |
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Israel droht mit erneuten Militäreinsätzen
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Nach dem Selbstmordanschlag vor einer Diskothek in Tel Aviv hat Israel den Palästinensern mit erneuten Militäreinsätzen gedroht. "Die Palästinenser müssen die Lage vor Ort in den Griff bekommen, sonst werden wir weiterkämpfen müssen", sagte der israelische Minister für Innere Sicherheit, Gideon Esra, dem Rundfunk in der Nacht zu Samstag. "Wir haben keine andere Wahl." Zuvor hatte die palästinensische Autonomiebehörde den Anschlag verurteilt. Bei dem Attentat vor einem Nachtklub am Strand kamen am Freitagabend mindestens drei Menschen ums Leben, etwa dreißig weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. |
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Letzte Änderung am Mittwoch, 1. Juni 2011 um 22:47:01 Uhr. |
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Weitere Berichte:
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