Hamas ein Präzedenzfall für Kriegsverbrechen

Der ehemalige kanadische Justizminister Irwin Cotler sagte gegenüber der Jerusalem Post, dass die Hamas der Präzedenzfall für ein Gerichtsverfahren wegen Kriegsverbrechen darstellt. Die Terrororganisation hat in sechs Gebieten gegen das internationale Gesetz verstossen. Darunter fällt unter anderem der absichtliche Beschuss von israelischen Zivilisten und dass diese Angriffe aus Wohngebieten durchgeführt werden, um einer Reaktion zu entgehen. Weiter ist der Missbrauch von humanitären Symbolen im Rahmen der Angriffe ein Verstoss gegen das Gesetz, denn die Terroristen nutzen Rettungswagen um Waffen und Kämpfer zu transportieren, oder sich als Ärzte zu verkleiden oder die Nutzung der UNO-Zeichen oder Fahne als Tarnung. Des weiteren fällt darunter natürlich auch die Rekrutierung von Kindern in den Kampf oder ihre Nutzung als lebende Schutzschilde. Die internationale Gemeinde jedoch habe das Ausmass dieser langanhaltenden Kriegsverbrechen seitens der Hamas heruntergespielt und was sich jetzt in Gaza abspielt sei eine Tragödie, die einzig und allein der Hamas zuzuschreiben ist.


Kinder als Schutzschilde

Die Kämpfe im Gazastreifen gehen unvermindert weiter. Gestern kamen 50 Hamas-Terroristen ums Leben als Israels verschiedene Streitkräfte ihre Raketenstellungen und Stützpunkte beschoss. Palästinensische Mütter beklagen, dass Hamas-Kämpfer Kinder zwingen mit ihnen in den Kampf zu ziehen, so dass sie dabei umkommen oder verletzt werden. Sie trichtern den Kindern Stolz ein, an ihrer Seite kämpfen zu dürfen und erzählen ihnen, wenn sie dabei umkommen, Märtyrer zu sein. Hamas hat in den 18 Tagen etwa 700 Kämpfer verloren und 2500 wurden durch Verletzungen kampfunfähig.


Hamas rekrutiert Kindersoldaten

Kinder im Kampfeinsatz? Die Hamas ist sich für nichts zu schade. Wie nun ein palästinensisches Kind aus Gaza der in Israel erscheinenden arabischen Wochenzeitung Kul-Al-Arab (09.01.) mitteilte, zieht die Terrororganisation in ihrem Vernichtungskrieg gegen Israel Kinder als Pioniere, Späher und Botengänger heran.

Khaled aus A-Rimal (im Gaza-Streifen) berichtet: „In kleinen Gruppen und in Zivilkleidung erfüllen wir Kinder unterstützende Missionen für die [Hamas-] Widerstandskämpfer, indem wir Botschaften über die Bewegungen der feindlichen Truppen überbringen oder sie [die Hamas-Terroristen] mit Munition und Lebensmitteln versorgen. Wir selbst kennen die Bewegungen der Widerstandskämpfer nicht. Wir sehen sie an einem Ort, plötzlich verschwinden sie, dann tauchen sie woanders wieder auf. Sie sind wie Gespenster, es ist sehr schwer sie zu finden oder zu verletzten.“

Über derartige Fälle hinaus betreibt die Hamas im Gaza-Streifen seit Jahren eine systematische Militärisierung der Kindheit.

Die nachfolgende Fotogalerie mag den Missbrauch veranschaulichen, den die Terrororganisation an palästinensischen Kindern verübt.



Der kriminelle Zynismus der Hamas

Der renommierte Harvard-Jurist Alan Dershowitz kritisiert im Guardian den zynischen Missbrauch von palästinensischen Zivilisten als menschliche Schutzschilde durch die Hamas und den doppelten Massstab, den die Weltöffentlichkeit bei der Beurteilung des Konflikts zwischen Israel und der Terrororganisation im Gaza-Streifen anlegt.

„Dieser doppelte Massstab in Bezug auf Israel auf der einen und die arabischen und muslimischen Nationen auf der anderen Seite beschränkt sich nicht nur auf die gegenwärtige Situation in Gaza. Er hat der internationalen Gemeinschaft eine Ausrede dafür geliefert, zu den massiven Menschenrechtsverletzungen und Völkermorden zu schweigen, die seit Jahren von Arabern und Muslimen in aller Welt verübt werden.“

Der vollständige Artikel findet sich unter dem folgenden Link: http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/jan/08/hamas-dershowitz-israel-gaza
Quelle: jns und Agenturen
15.Januar 2009


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