Sicherheit auf den Flughäfen perfektioniert |
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Haben Sie jemandem Ihr Handy ausgeliehen?»
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Israel hat die Sicherheit auf seinen Flughäfen perfektioniert: Niemand muss durch den Nacktscanner, die Schuhe ausziehen oder seine Wasserflasche abgeben. Es wird mehr auf Psychologie gesetzt. |
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Bestimmt aber ruhig stellen sie sich mit «David», «Lior» oder «Dana» vor – die Sicherheitsbeamten auf israelischen Flughäfen. Dank ihnen gilt gerade der Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv als einer der Sichersten überhaupt. Noch nie wurde ein Flugzeug, das vom wichtigsten Flughafen des Landes abhob, entführt – trotz des schwelenden Nahostkonflikts und Terroranschlägen im Land. Wer im Ben-Gurion-Flughafen das erste Mal ein Flugzeug besteigen will, wird jedoch überrascht sein: Angesichts der umständlichen Kontrollen an europäischen oder US-Flughäfen scheinen die Sicherheitsvorkehrungen aus einer anderen Zeit zu stammen – keine Nacktscanner, niemand muss die Schuhe ausziehen, Wasserflaschen werden nicht konfisziert. Dafür muss man viel reden. |
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Der menschliche Faktor
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Genau darauf beruht der Erfolg der israelischen Terrorabwehr: Nicht Dinge wie scharfe Messer oder Sprengstoff in PET-Flaschen entführen Flugzeuge, lautet die Devise, sondern Menschen. Es gilt, «den menschlichen Faktor» zu kontrollieren, wie Rafi Ron, der ehemalige Sicherheitschef von Ben Gurion, sagt. Während der Befragung blickt einem David konstant in die Augen. Er weiss genau, was er sucht, auf was er achten muss. Auch als Nicht-Terrorist wird es manch einem mulmig zumute, so beharrlich hacken die Beamten auf Details rum. Sogar Kinder werden einzeln befragt – die Eltern werden gebeten, sich nicht einzumischen. Wie David auftauchte, verschwindet er wieder. «Have a good flight.» |
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Sicherheitscheck in 30 Sekunden?
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Das System wird laufend verbessert. «Wir sehen einen Paradigmawechsel in der Sicherheitsdebatte auf uns zu kommen», sagt etwa Omer Laviv, Chef einer israelischen Sicherheitsfirma, gegenüber dem US-Sender CNN. Ziel ist es, die Checks an Flughäfen zu beschleunigen. Dies soll mithilfe von modernster Technik geschehen, mittels Verhaltens-Screening: Erscheint auf An- und Abflugs-Monitoren etwa unbemerkt das Wort «Jihad», könnten potenzielle Attentäter mittels biometrischer Sensoren aufgespürt werden, glauben Experten. Künftig soll ein Check so nur noch 20 bis 30 Sekunden dauern. |
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Weitere Berichte:
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