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Die Sicherheitsindustrie

Der Heimatschutz hat in Israel schon vor der Staatsgründung höchste Priorität besessen. Israelische Sicherheitssysteme und –lösungen wurden für ein Land entwickelt, dass ständig um seine Existenz zu kämpfen und wachsam gegenüber andauernden Bedrohungen zu sein gezwungen gewesen ist. Aus dieser einzigartigen Perspektive heraus hat die israelische Sicherheitsindustrie eine beispiellose Fachkompetenz und eine weltweite Reputation in der Entwicklung von Spitzenprodukten erlangt.

Die Ereignisse des 11. September 2001 haben die globale Perspektive auf den Terrorismus verändert. Überall auf der Welt suchen Länder nun nach Mitteln, um der Bedrohung durch den Terrorismus zu begegnen, und viele der nötigen Technologien können von Israels Sicherheits- und Heimatschutzindustrie geliefert werden. Hunderte von israelischen Unternehmen bieten ausgeklügelte Sicherheitslösungen an – von automatischen Spracherkennungssystemen und Fernsensoren bis hin zu Videolokalisierung, Frühwarngeräten und taktischen Bildbearbeitungssystemen.

Gegenwärtig arbeiten in Israel 25 000 Menschen in 450 sicherheits- und heimatschutzbezogenen Unternehmen, von denen mehr als 300 ins Ausland exportieren. Die Exporte im nichtmilitärischen Bereich beliefen sich dabei im Jahr 2005 auf eine Milliarde Dollar und zwei Milliarden Dollar im IT-Sektor.

Über die Jahre hat sich Israel bei der Landesverteidigung auf seine eigenen Ressourcen verlassen müssen. Für ein kleines Land mit einer Bevölkerung von etwa sieben Millionen Menschen hat es eine unverhältnismäßig grosse Zahl von militärischen Projekten entwickelt und hergestellt, darunter Satelliten, die Kampfflugzeuge Kfir und Lavi, den Merkava-Panzer, die Maschinenpistole Uzi sowie die Sturmgewehre Galil und Tavor u.v.m.

Die israelische Sicherheits- und Heimatschutzindustrie umfasst ein weites Spektrum von Unternehmen. Dazu gehören grosse Rüstungsfirmen wie Elbit, Tadiran, Israel Aerospace Industries (IAI), RAFAEL, Elisra, ELTA und Israel Military Industries (IMI), aber auch Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche wie Motorola, Comverse, Nice, Verint, Mer Group, Ness TSG u.a. Einige Firmen haben sich allein auf die Entwicklung und Herstellung von Sicherheitsprodukten in Bereichen wie Eingangskontrolle oder Körperschutz spezialisiert. Einige der weltbekannten Unternehmen in diesem Zusammenhang sind ISDS, Magal Security Systems, Plasan Sas und Rabintex.

Zu den Kernbereichen der Branche gehören: Luft- und Seefahrt-Sicherheit, CBRN-Bereitschaft, Kommando- und Kontrollsysteme, Terrorismusbekämpfung, Krisen- und Notfallmanagement, Infrastrukturschutz, internationale Veranstaltungen, IT-Sicherheit und Betrugsbekämpfung, Körperschutz, öffentliche Aufmerksamkeit und Bereitschaft, Dienstleistungsanbieter.

Israelische Sicherheitsunternehmen sind in allen Regionen der Welt aktiv und bieten Lösungen und Technologien für staatliche und private Abnehmer. Die folgenden Beispiele veranschaulichen die globale Präsenz:
Mehr als ein Dutzend israelischer Unternehmen waren bei der Sicherung der Olympischen Spiele in Athen beteiligt.
Gegenwärtig sind israelische Unternehmen in Grenzschutzprojekte v.a. in den USA, Asien und Lateinamerika involviert.
Israelische Schutzeinrichtungen für Fahrzeuge, Gebäude und Personen werden von den internationalen Truppen und Organisationen im Irak und anderen Konfliktzonen verwendet.

Die Infrastruktur des Buckingham Palace, des Vatikan und des Eiffelturms werden mit israelischer Technologie gesichert; ebenso die Flughäfen JFK in New York, Heathrow in London, Hannover, Tel Aviv und Singapur u.a.

Ausführliche Informationen zur israelischen Sicherheitsindustrie finden sich unter dem folgenden Link: » http://www.export.gov.il/

Quelle: jns und Agenturen
18.März 2008

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