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Tausende haben am Montag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Israel ihre Unterstützung bekundet. Die Menschen schwenkten am Platz der Völkerfreundschaft israelische Flaggen, wie die Nachrichtenagentur Interfax meldete.

Die Kundgebung sei ein Zeichen der Solidarität mit Israel im Kampf gegen die Hisbollah, sagte ein Sprecher der jüdischen Gemeinschaft in der Ukraine. Nach Polizeiangaben nahmen 8.000 Menschen an der Demonstration teil.

Tausende haben am Montag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Israel ihre Unterstützung bekundet. Die Menschen schwenkten am Platz der Völkerfreundschaft israelische Flaggen, wie die Nachrichtenagentur Interfax meldete.

Die Kundgebung sei ein Zeichen der Solidarität mit Israel im Kampf gegen die Hisbollah, sagte ein Sprecher der jüdischen Gemeinschaft in der Ukraine. Nach Polizeiangaben nahmen 8.000 Menschen an der Demonstration teil.

Deutsche Abgeordnete aus Solidarität in Haifa

Inmitten der Nahostkrise ist eine Gruppe deutscher Parlamentarier um den Grünen-Bundestagsabgeordneten Jerzy Montag in die israelische Hafenstadt Haifa gereist. Der Politiker sagte am Montag im RBB-Inforadio, er werde von einem weiteren Mitglied der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe sowie vier Vertretern der deutsch-israelischen Gesellschaft begleitet. Ziel sei es, den Menschen in Israel ihre Solidarität zu zeigen; Israel sei in dem aktuellen Konflikt das angegriffene Land.

Montag sagte: "Wir besuchen Krankenhäuser, Altersheime, wir sprechen mit den Verantwortlichen für die Koordinierung der Notfallmaßnahmen. Ich glaube, dass es sinnvoll ist, den Menschen in Israel zu zeigen, dass sie in der Situation nicht alleine sind."

Schäuble warnt vor wachsender Anschlagsgefahr

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat vor einer wachsenden Anschlagsgefahr in Deutschland im Zuge der Zuspitzung des Nahost-Konflikts gewarnt.

Die Entwicklung in der Region bereite ihm Sorge, "weil sie zu einer stärkeren Radikalisierung islamistischer Gruppen führen kann", sagte der CDU-Politiker der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) laut Vorabbericht. "Je länger der Konflikt anhält, umso größer wird die Gefahr von Terror-Aktionen in anderen Ländern. Das gilt auch für Deutschland." Akute Hinweise auf eine Verschärfung der Sicherheitslage hierzulande lägen ihm aber derzeit nicht vor.

Schäuble sagte, in Deutschland hielten sich derzeit 900 Anhänger der libanesischen Hisbollah und 300 der palästinensischen Hamas auf. "Es ist nicht auszuschließen, dass sich in diesen oder anderen islamistischen Gruppierungen radikalere Tendenzen entwickeln. Es hat in der Vergangenheit Versuche gegeben, in Deutschland Selbstmordattentäter zu rekrutieren. Gegen solche Entwicklungen werden wir konsequent einschreiten."

Blair kündigt Friedensplan für Libanon-Konflikt an

Der britische Premierminister Tony Blair hat einen "Friedensplan" zur Beendigung der kriegerischen Auseinandersetzungen im Libanon angekündigt. Im Anschluss an ein Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri Al-Maliki sagte Blair am Montag in London: "Wir arbeiten sehr hart daran, einen Plan aufzustellen, der das sofortige Ende der Feindseligkeiten erlaubt." Dieser Plan werde hoffentlich in den nächsten Tagen im Detail vorgestellt werden können.

Der britische Premierminister wird am kommenden Freitag bei US-Präsident George W. Bush in Washington erwartet. Im Anschluss an das Treffen mit Al-Maliki äusserte er sein Bedauern über den Tod von unschuldigen Menschen auf beiden Seiten. Blair bezeichnete den Konflikt als "Katastrophe", die für Libanon und seine "zerbrechliche Demokratie" grossen Schaden bedeute. "Wenn das beendet werden soll, muss es auf beiden Seiten beendet werden."
Quelle: jns, AP, dpa
24. Juli 2006

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