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Der fünffache Vater Yossi Schok (33) aus Beit Hagai

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) verschärften am Wochenende Sicherheitsmaßnahmen in der Umgebung von Hebron, nachdem der fünffache Vater Yossi Schok (33) aus Beit Hagai im Westjordanland am Freitagnachmittag von palästinensischen Terroristen erschossen worden war. Zwei Anhalte-rinnen, die Schok in seinem Auto mitgenommen hatte, erlitten leichte Verletzungen.

Die Terrorgruppen Islamischer Dschihad und die Al-Aksa-Märtyrerbrigaden, der militärische Flügel der in der PA regierenden Fatah-Partei, bekannten sich zu dem Anschlag. Schok starb an seiner Kopfverletzung im Hadassah-Universitäts-Krankenhaus Ein Kerem. Er hinterlässt seine Frau Chagit, mit der er zehn Jahre lang verheiratet war, und fünf Kinder, das jüngste gerade einen Monat alt. Auch am Sonntag wurde ein israelisches Auto nahe der Siedlung Talmon von palästinen-sischen Terroristen beschossen. Es gab keine Verletzten.

Am Donnerstag und am Sonntag traf unterdessen jeweils eine aus dem nördlichen Gazastreifen abgefeuerte Kassam-Rakete die südlichen Ausläufer der Küstenstadt Aschkelon. Israel reagierte mit Luftschlägen auf Raketenabschussplätze und Straßen, wodurch Montagmorgen Straßenverbindungen zwischen dem nördlichen Gazastreifen und dem restlichen palästinensischen Küstengebiet abgeschnitten wurden.

Donnerstag waren insgesamt fünf Raketen auf die westliche Negev-Wüste abgeschossen worden. Die beiden Aschkelon-Kassams landeten auf einer offenen Fläche nicht weit entfernt von dem Industriegebiet der Stadt, in dem sich u.a. ein Kraftwerk und ein Benzindepot befinden. Israel sperrte Freitagfrüh die PA-Gebiete ab. Die Luftwaffe griff 13 Raketenabschussplätze im Gazastreifen an und durchbrach die Schallmauer über dem Gazastreifen.

Dennoch gelang es Palästinensern am Sonntagnachmittag, die zweite Rakete in die ehemalige jüdische Siedlung zu schmuggeln und Richtung Aschkelon abzuschießen. Aschkelons Bürgermeister Roni Mehatzri rief Verteidigungsminister Scha’ul Mofaz an und forderte ihn dringlichst dazu auf, die Installation des Raketenwarnsystem „Morgenröte“ in Aschkelon fertigzustellen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 1. Juni 2011 um 22:25:43 Uhr.

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