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84 % weniger Terror-Tote dank Sicherheitszaun

Die Zahl der Israelis, die durch Terror-Anschläge getötet wurden, ist um 84 Prozent zurückgegangen, seitdem mit dem Bau des Sicherheitszauns im August vorigen Jahres begonnen wurde. Zudem hat Palästinenserpräsident Jasser Arafat in mehreren Fällen wissentlich Geld für Terror-Aktivitäten überwiesen.

Dies geht aus dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Beit zum Terror hervor. Seit Ausbruch der Gewalt im September 2000 wurden 73 Selbstmordanschläge in Israel verübt. Dabei kamen 293 Israelis ums Leben. Insgesamt wurden 1.017 Israelis und Ausländer durch Terror-Attentate in den vergangenen vier Jahren getötet.

Seitdem der 134 Kilometer lange Zaunabschnitt zwischen Salem und Elkana in Samaria fertiggestellt wurde, konnten die dort agierenden Terror-Gruppen sechs Selbstmordattentate in Israel durchführen. Dabei kamen 30 Israelis ums Leben.

In vielen Fällen bezahlte Arafat die Aktionen der Tansim-Rebellen, wobei er wusste, dass das Geld für die Vorbereitung von Terror-Angriffen gegen Israel verwendet wurde. Dies geht aus Befragungen von Terroristen-Anführern in israelischen Gefängnissen hervor, wie etwa Marwan Barghuti, Nasser Aweis, Ahmed Barghuti und Nasser Abu Hmeid.

Bei vielen Terror-Angriffen wurden Waffen benutzt, die aus dem Waffenlager der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) stammen, und die an Terroristen verteilt worden waren.

Zudem seien "viele hundert" Mitglieder der palästinensischen Sicherheitskräfte in Terror-Attacken der vergangenen vier Jahre involviert, so der Bericht. Sie transportierten Selbstmordattentäter und schmuggelten Waffen und Bomben. Die ersten Hinweise darauf seien bereits Anfang 2002 aufgetaucht, doch hätten sie sich im Laufe dieses Jahres gemehrt. Die meisten dieser Sicherheitsleute seien eng mit den Tansim-Milizen von Arafats Fatah-Bewegung verbunden oder erhielten Befehle von der radikal-islamischen Hisbolla.

Die Zahlen des Schin Beit zeigten zudem, dass mehr israelische Araber aus Ost-Jerusalem in Terror-Aktivitäten verwickelt seien. In den vergangenen vier Jahren waren 150 Bewohner Ost-Jerusalems in 20 Selbstmordattentaten involviert. Dabei kamen 163 Israelis ums Leben. Im Jahr 2000 deckten die Sicherheitskräfte 9 Terror-Gruppen mit israelischen Arabern auf. Im Jahr 2001 waren es 56 israelische Araber, die in 25 Gruppen organisiert waren. Im vergangenen Jahr wurden 78 israelische Araber festgenommen, die zu 35 Gruppen gehörten. Sie waren verantwortlich für 4 Angriffe, bei denen 45 Israelis umkamen.

Zudem ist die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Terror-Gruppen des Westjordanlandes und des Gazastreifens stärker geworden, so der Bericht. Terror-Organisationen wie "Islamischer Dschihad", "Tansim-Milizen" und die "Volksfront für die Befreiung Palästinas" arbeiteten immer mehr zusammen.

Stärker sei auch die Unterstützung des Terrors durch die Hisbolla geworden. Sie schmuggelte Terroristen und Waffen über die israelische Grenze und überweise Geld an die palästinensischen Terror-Organisationen. Zudem gaben sie Anleitungen zum Bau von Waffen und Bomben weiter und trainierte Terroristen im Libanon.

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