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Moslems berufen sich in ihren Dialogen mit Christen auf das Neue Testament, in dem es heißt, dass „viele Male und auf vielerlei Weise Gott einst zu den Vätern gesprochen hat durch die Propheten” (Hebräer 1, 1). Dieses einst in Vergangenheitsform verfälschen sie in ein einst der Zukunftsform und behaupten, dass Gott zuerst durch Abraham, dann durch Moses und durch Jesus und zuletzt durch Mohammed geredet habe.

Sie behaupten, Allah sei der Name Gottes. Der Name des monotheistischen und damit einzigen Gottes heißt in der Bibel jedoch JHWH und hat weder sprachlich noch historisch etwas mit dem Begriff Allah zu tun. Wer die Entstehung des Islam kennt, weiß, dass es zur Zeit Mohammeds (570-632 n. Chr.) in Arabien gemäß des arabischen Mondjahres, das 355 bzw. 354 Tage zählt, 355 Stammesgötter gab. Einer davon hieß Allah.

Mohammed gehörte zur Sippe der Haschemiten, die wiederum ein Teil des Stammes Quraysch war. Als die Haschemiten unter der Führung von Mohammed die übrigen Stämme Arabiens besiegt und die Qurayschiten, mit denen sie vorher einen Friedensvertrag abgeschlossen hatten, umgebracht hatten, proklamierte er: „Allah hu-Akbar”, d.h. nicht „Allah ist groß”, sondern „Allah ist größer” im Sinn von Mohammeds Stammesgott ist größer als die Götter der anderen Stämme.

Nachdem Mohammed alle Stämme unter seine Fahne gebracht hatte, zog er aus, um den Rest der Welt zu erobern. Damit begann der Djihad, der Heilige Krieg. Mohammed teilte die Welt in drei Teile ein, in das
1. Gebiet des Islam – Dar al-Islam,
2. Gebiet des Krieges – Dar al-Harb
3. Gebiet des Vertrages – Dar al-Ahd.

Das Gebiet des Islam ist das Gebiet, das rein islamisch ist. Das Gebiet des Krieges muss noch erobert werden. Das Gebiet des Vertrages besteht, wie bei den Qurayschiten, nur solange, bis es, wenn sich die Verbündeten wegen des Abkommens in Sicherheit wähnen, besiegt werden kann.

Warum ziehen die Moslems wegen Israel, das 613 mal kleiner ist als ihr Gebiet, in den Heiligen Krieg? In Israel leben 252 Menschen auf einem Quadratkilometer und in dem Gebiet des Islam nur 18, d.h. es geht ihnen also nicht um Raum. Der wahre Hintergrund, dass Moslems sich als Selbstmordterroristen in den Tod stürzen, hat tiefere Dimensionen. Gemäß islamischem Dogma steht das einmal zum Gebiet des Islam erklärte Land unter dem direkten Schutz Allahs, der persönlich dafür garantiert, dass es auf ewig islamisch bleibt. Allahs Glaubwürdigkeit hängt also davon ab, dass das Gebiet des Islam immer Gebiet des Islam bleibt.

Die Moslems stritten sich permanent mit den Herren des Heiligen Landes, mit Byzantinern und Kreuzfahrern, bis sie 1517 Herr über das Heilige Land wurden. Damit erklärten sie es zum Gebiet des Islam, zum Gebiet, das ihnen nie mehr entrissen werden kann, weil es nun unter Allahs persönlichem Schutz stehen würde. Damit begann der heutige Nahost-Konflikt, denn 400 Jahre später, 1917, besiegte der bekennende Christ, der britische General Allenby, die Türken und entriss den Moslems dieses Gebiet des Islam und 50 Jahre später, 1967, zogen die Juden in Jerusalem ein. Damit brach Allahs Glaubwürdigkeit zusammen.

Im Frühjahr 2002 erklärte der Mufti von Jerusalem, Ikrami Sabri, dass der Aufruf zum Heiligen Krieg der Wiederherstellung des Gebietes des Islam diene, damit Allahs Glaubwürdigkeit wieder hergestellt wird. Bei diesem Symposium wurde auf den christlichen Glauben verwiesen, der auch zunichte wird, sollte sich herausstellen, dass Christus nicht auferstanden sei. So hat der Heilige Krieg um Israel für die Moslems den gleichen Stellenwert, wie für die Christen: „Ist Christus nicht auferweckt worden von den Toten, so ist auch unser Glaube leer und nichtig” (1. Kor. 15, 14).

Das heißt: Moslems stürzen sich nicht in den Tod, um banale palästinensische Erde zurück zu erobern, sondern um die Ehre Allahs wieder herzustellen, weil sonst ihr Glaube vergebens wäre. So steht hinter allem die Dämonie eines Götzendienstes, eine Fiktion am Leben zu erhalten, die nie lebte. Die Moslems streiten für Allah, ganz anders dagegen der Gott der Bibel, der für sein Volk streitet.

Arabischer Text zum Bild: „Wir kehren vom kleineren Heiligen Krieg (Schlacht von Badr, 624) zurück, um in den größeren zu ziehen.”

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