» Zur israelischen Militäroperation
Ausweitung der Operation “Gegossenes Blei” - Am 3. Januar wurde eine weitere Stufe der Operation “Gegossenes Blei” von der Regierung Israels beschlossen und am gestrigen Abend begonnen, einschließlich des Einmarschs von Panzertruppen und der Infanterie, mit Einberufung von Reservesoldaten im Hinblick auf eine mögliche Intensivierung der Operation. ...
» Operation "Gegossenes Blei"
Nach Luftangriffen im Gazastreifen stellt sich Israel auf einen längeren Krieg ein. Innerhalb 24 Stunden kamen 280 Menschen ums Leben, 600 wurden verletzt. Israel hat 6500 Reservisten einberufen. Vieles deutet darauf hin, dass bald eine Bodenoffensive statt findet. Am Samstag wurde ein Bewohner der israelischen Ortschaft Netivot getötet. Sechs Menschen wurden verletzt.
» Chanukka – das jüdische Lichterfest
Am Sonntag beginnt Chanukka, das jüdische ‚Lichterfest’ (eigentlich Fest der Einweihung). An den darauf folgenden acht Tagen wird hiermit des Sieges der Juden im Makkabäeraufstand gegen die hellenistische Fremdherrschaft der Seleukiden im Land Israel und der daran anschliessenden Neueinweihung des Jerusalemer Tempels im 2. Jh. v. Chr. gedacht.
» Livnis Erwartungen für 2009
Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Aussenministerin Tzipi Livni hat sich gegenüber der International Herald Tribune dazu geäussert, was sie sich vom nächsten Jahr erwartet, was sie fürchtet und was sie hofft. „Für das Jahr 2009 erwarte ich schicksalhafte Entscheidungen. Die freien Nationen werden die innere Stärke für die Gestaltung...
» Die Katze im Sack
Beinhaltet die arabische Friedensinitiative die Forderung an Israel, das Recht auf Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge in sein Hoheitsgebiet zu akzeptieren oder nicht? Den meisten erschient sie als ‚Pakethandel’ – ein Rückzug aus den Gebieten für Frieden und Normalisierung; allerdings enthält die Initiative, wie sie im April 2002 von der Arabischen Liga...
» Siedler hoffen auf Netanjahus "rechten" Weg
Die Streitereien um ein Wohnhaus sind zu bösen Krawallen ausgeartet, seitdem liegt das Gebäude in einer militärischen Sperrzone. Die radikalen Israelis erwarten nach der nächsten Wahl Rückenwind aus Jerusalem. Manches Urteil der obersten Richter in Israel ist für David Wilder nichts anderes als «Justizterror». Und in der Regierung seien einige mehr an ihrer Karriere...
» Gedenken an Golda Meir
Israelische Politiker haben am Donnerstag den 30. Todestag der früheren Premierministerin Golda Meir begangen. Sie war am 8. Dezember 1978 im Alter von 80 Jahren gestorben. Nach dem jüdischen Kalender war dies der 8. Kislew, der in diesem Jahr auf den heutigen Freitag fällt. Bei der staatlichen Gedenkfeier sagte der amtierende Regierungschef Ehud Olmert, Meirs Name sei...
» Peres beklagt die Terroropfer von Mumbai
Israels Präsident Shimon Peres hat am Dienstag in Kfar Chabad bei der Beerdigung von Opfern des Terroranschlags auf das Chabad-Haus in Mumbai gesprochen. Dabei nahm er seinen Ausgang vom Schicksal des ermordeten Ehepaares Gavriel und Rivka Holtzberg und ihrem verwaisten Sohn Moishe und ging dann zu allgemeinen Aspekten über.
» Empörung über UN-Menschenrechtskommissarin
Mit Empörung hat man in Israel auf eine am Dienstag veröffentlichte Erklärung der in Genf ansässigen UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanathem Pillay, reagiert. Es ist enttäuschend zu sehen, dass die Hochkommissarin der zynischen Medienmanipulation der Hamas anheim gefallen ist und krasse Fehlinformationen in ihrer Presseerklärung weitergibt...
» Welche Hautfarbe hatten die alten Israeliten?
Niemand weiß, wie die alten Israeliten und Bewohner des Königreichs Judäa aussahen. Die biblischen Geschichten und auch historische Texte aus der Zeit des Zweiten Tempels geben nur wenig Auskunft über ihr physisches Erscheinungsbild. Ebenso wenig konnten Skelettfunde sichere Befunde bieten. Die verbreitete Annahme ist bisher dahin gegangen...
» Israel verurteilt den UN-Menschenrechtsrat
Der stellvertretende israelische UN-Botschafter Dani Carmon hat am Dienstag auf der UN-Vollversammlung scharf den Menschenrechtsrat der Weltorganisation verurteilt. Zur Debatte stand der Jahresbericht des in Genf ansässigen Gremiums. "Wir alle sind Zeugen einer UN-Menschenrechtskörperschaft...
» Glückwünsche für Obama
Israels Staats- und Regierungsspitze hat Barack Obama ihre Glückwünsche zum Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl übermittelt. Präsident Shimon Peres bemerkte: „Es war eine amerikanische Wahl und eine weltweite Entscheidung. Ich kann mich an keine andere Wahl erinnern, die die gesamte Menschheit mit Hoffnung und Sorge verfolgt hat...
» Neue Sitzungsperiode der Knesset
Israel Staatspräsident Shimon Peres und Ministerpräsident Ehud Olmert haben am Montag die Wintersitzungsperiode der Knesset eröffnet und gleichzeitig Neuwahlen für den Beginn des kommenden Jahres angekündigt. Peres mahnte in seiner Rede Politiker und Medien, für einen würdevollen und verantwortungsbewussten Wahlkampf zu sorgen.
» Wirtschaftsbericht der Bank of Israel
Die Bank of Israel hat ihren Wirtschaftsbericht für die Monate Mai bis August veröffentlicht. Im Folgenden einige der zentralen Entwicklungen: Die ökonomischen Daten der betrachteten Monate Mai bis August 2008 zeigen, dass Israels Wirtschaftswachstum weitergeht, wenn auch in einem geringerem Tempo als in den vergangenen Jahren...
» Eklat bei Gedenken an ermordeten Minister
Die Knesset hat am Mittwoch in einer Sondersitzung des vor sieben Jahren von Palästinensern ermordeten Tourismusministers Rehavam Se´evi gedacht. Dabei übte der rechtsgerichtete Politiker Avigdor Lieberman scharfe Kritik am ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak, der Israel bisher keinen diplomatischen Besuch abgestattet hat...
» Auf vier Hufen durch Israel
Israel ist ein Land voller Gegensätze. Diesen Eindruck bekommen Urlauber bald, wenn sie das moderne Tel Aviv und das historische Jerusalem hinter sich lassen, um in den Nordosten des Landes nach Galiläa zu kommen. Am See Genezareth herrscht eine völlig andere Atmosphäre als in den beiden Städten: Es ist eine ruhige ...
» Peres ruft zur Besonnenheit auf
Angesichts mehrtägiger gewalttätiger Zusammenstöße zwischen Juden und Arabern in der nordisraelischen Stadt Akko hat Staatspräsident Schimon Peres beide Seiten zur Besonnenheit aufgerufen. Die vielen Aufrufe aus beiden Bevölkerungsgruppen zum friedlichen Zusammenleben hätten ihn überrascht, sagte Peres ...
» Jerusalemer Konferenz für Politik & Sicherheit
Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Aussenministerin Tzipi Livni hat am Sonntag in Jerusalem die dreitägige Konferenz für Politik und Sicherheit des israelischen Außenministeriums eröffnet. Im Zentrum ihrer langen Rede standen die iranische Bedrohung und der israelisch-palästinensische Friedensprozess.
» Politisches Testament Olmerts
Nach den Worten des demnächst aus dem Amt scheidenden israelischen Ministerpräsidenten Olmert muss sich Israel aus fast allen besetzten Gebieten zurückziehen, wenn es Frieden mit den Palästinensern und den arabischen Nachbarn schliessen will. Yossi Beilin von der linken Meretz-Partei beklagte, dass diese Einsicht reichlich spät erfolge...
» Die Judikative, die Legislative und die Exekutive
Voraussichtlich werden bald drei Frauen an der Spitze der drei Staatsgewalten stehen. Dalia Itzik, Tzipora Livni und Dorit Beinish werden die höchsten Ämter des Staates Israel bekleiden. An ihrer Seite wird bei offiziellen Zeremonien ein einsamer Mann sitzen, verborgen im symbolischen heiligen Schrein der Staatspräsidentschaft...
» Die Hartnäckigkeit hat sich bewährt
Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Aussenministerin Tzipi Livni hat die Wahlen zum Vorsitz der regierenden Kadima-Partei gewonnen. Tzipi Livni ist ein hartnäckiges Mädchen. Sie wurde gewählt, weil sie geeigneter ist als ihre Rivalen. Livni ist nicht die erste, die den Vorsitz einer Regierungspartei mitten in der Legislaturperiode erhalten hat...
» Demographie hat keine Lobby
Die Debatte zwischen Rechts und Links in Israel konzentriert sich gewöhnlich auf den pathetischen Versuch, vor dem imaginären Gericht der Geschichte und der öffentlichen Meinung zu beweisen, wer Recht hat. „Wir sind gegen die Besatzung gewesen“, ruft es auf der Linken. „Und wir haben vor Oslo gewarnt“...
» Im Angesicht des Sturms
Strategische Beobachter unterschiedlichster Weltanschauungen schildern die strategische Situation Israels mit den gleichen Worten. Es sind dunkle Wolken am Horizont. Jenseits der abstumpfenden Welt der Reality-Shows „Big Brother“, „Love Bay“ und Kadima kristallisiert sich die konkrete Wirklichkeit...
» Nicht mehr die nationale Mission
Die Jewish Agency hat vergangene Woche ihre eigene Sterbeurkunde unterzeichnet. Die Übereinkunft mit „Nefesh BeNefesh“ (der privaten Organisation, die in den letzten Jahren tausenden von Juden aus den USA und Kanada bei der Einwanderung und Absorption in Israel geholfen hat), der zufolge die Jewish Agency faktisch ihre Aktivitäten... Knesset: 10 Jahre Steuerbefreiung für Neu- und Rückeinwanderer
» Für eine saubere Politik
Die Primärwahlen in der Kadima-Partei sind eine ausgezeichnete Gelegenheit, um den politischen Prozess in Israel ganz wesentlich zu säubern. Die Kandidaten bei Kadima könnten als gute Vorbilder dienen und das in letzter zeit arg unter Druck geratene Image ihrer Partei aufbessern.
» Vorwärts in die Vergangenheit
In den vergangenen Wochen haben prominente Vertreter der Fatah vorgeschlagen, dass die Bewegung ihre Verpflichtung gegenüber der „Zwei-Staaten-Lösung“ des israelisch-palästinensischen Konflikts aufgeben und zu der Forderung nach Abschaffung Israels zugunsten eine einzigen Staates auf dem Gebiet...
» Haushaltsplan für 2009 verabschiedet
Das Kabinett der israelischen Regierung hat sich gestern nach einem Verhandlungsmarathon auf den Haushaltsplan für das Jahr 2009 geeinigt. Der Plan des Finanzministers wurde mit einer hauchdünnen Mehrheit von 13 zu 12 Stimmen bei einer Enthaltung angenommen. Die gegenwärtigen finanzpolitischen Ziele...
» Shimon Peres 85
Israels Präsident Shimon Peres feiert heute in Dimona seinen 85. Geburtstag. Mit seinem Besuch in der Entwicklungsstadt im Negev möchte er seine Kampagne zur Wachstumsförderung der dünn besiedelten Wüstenregion stärken. Auf dem 10stündigen Besuchsprogramm in sengender Hitze stehen Treffen mit der 900 Mitglieder...
» Olmerts Kampfansage gegen die Hisbollah
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Dienstag erklärt, dass Israel seiner Reaktion keine Grenzen setzen würde, wenn die Hisbollah die Macht im Libanon übernehme. Er warnte davor, dass in einem zukünftigen Krieg auch die großen Städte in Israel in Mitleidenschaft gezogen werden würden...
» Wer braucht eigentlich Medaillen?
Manche sagen, dass wir nicht zu siegen wissen. Besorgniserregender ist jedoch, dass wir nicht zu verlieren wissen. Auch ich wollte, dass Arik Zeevi uns eine Medaille bringt. Ich war davon überzeugt, dass er gewinnen wird. Als er jedoch verlor, war der Judokämpfer noch mehr ein Vorbild für den israelischen Sport, als er es mit seiner Medaille in Athen gewesen war....
» Wer am Sabbat verkauft, wird boykottiert
Israelische Geschäfte, die am Sabbat geöffnet haben, kommen für David Zalis nicht infrage. Wer den für religiöse Juden heiligen Ruhetag nicht achtet, der soll "an mir auf jeden Fall nichts verdienen", sagt der Vater von sechs Kindern und verzieht das Gesicht. Solche Läden betritt er nicht einmal, wenn es Sonderangebote gibt...
» Israel kämpft um Gilad Shalit
Seit mehr als zwei Jahren ist Gilad Shalit im Gazastreifen in der Hand der Hamas. Israels Armeechef Gaby Ashkenazi erklärte, man wisse, wo der Soldat festgehalten werde. Immer mehr Israelis fordern Gilads Freilassung. Sein Vater wandte sich an eine palästinensische Zeitung und Israels Protestsänger produzierte eine Befreiungsballade.
» Ein schmerzliches historisches Versäumnis
Am Ende seiner Amtszeit bietet Ministerpräsident Ehud Olmert dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas ein ‚Schubladenabkommen’ über die Fragen der Grenzen, der Flüchtlinge und der Sicherheitsregelungen an. Gemäß den Prinzipen der Annapolis-Konferenz wird das vorgeschlagene Abkommen die Grundlage...
» Israel investiert in Georgien
Nach Angaben der Zeitung Jedijot Achronot, die dem Thema eine ganze Doppelseite widmete, habe der georgische Verteidigungsminister Davit Keseraschwili bei den Militärgeschäften eine entscheidende Rolle gespielt. Als Kind wanderte er nach Israel aus, wohnte bei seiner Großmutter in Cholon südlich von Tel Aviv...
» Vergessene Krieger und bedrohte Zitronenbäume
Lange galt Israel als Kino-Niemandsland. Die erfolgreichsten Filmexporte waren B-Movies wie "Eis am Stiel". Doch jetzt erlebt das Autorenkino eine stille Renaissance. Jüngster Beweis: das wunderbare Kibbuz-Drama "Sweet Mud". Über den Alltag im Paradies wird basisdemokratisch abgestimmt. Zumindest, wenn der Garten Eden ein Kibbuz im Jahr 1974 ist...
» Während die Diplomaten zaudern...
Am vergangenen Wochenende ist eine weitere ‚Deadline’ abgelaufen, innerhalb derer der Iran erkennen lassen sollte, ob er ernsthaft bereit dazu sei, über die Einstellung seines Strebens nach Atombomben zu diskutieren. Wie so viele andere Deadlines jener fünf Jahre europäisch geführter Verhandlungen ist auch diese in Stille abgelaufen...
» Auf dem Weg zur Bombe
Die ausweichende Antwort des Iran auf die Frage, die er mit einem Wort – ja oder nein -, hätte beantworten sollen, beweist abermals, dass es Teheran lediglich darum geht, Zeit zu gewinnen. Der Iran will oder kann - aufgrund innerer Streitigkeiten im Machtzentrum - nicht positiv antworten und den Dialog mit der internationalen...
» Livni warnt vor iranischer Bedrohung
Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni hat sich am Sonntag einem Interview mit CNN Late Edition zur aktuellen Situation im Nahen Osten geäußert. Im Mittelpunkt stand dabei die iranische Bedrohung. „Es ist klar, dass der Iran Gesprächen keine Aufmerksamkeit schenkt. Und das ist eine klare Botschaft...
» Olmert kündigte seinen Rücktritt an
„Ich werde meinen Platz wie es sich gehört, in anständiger, würdiger und verantwortungsvoller Art und Weise – wie ich mich während meiner ganzen Amtszeit verhalten habe - frei machen, und danach werde ich meine Unschuld und Unbestechlichkeit beweisen.“ Mit diesen Worten hat Israels Ministerpräsident ...
» Israels arabische Stimme
Mohammed Wattad ist eine Ausnahmeerscheinung. Mit gerade einmal 28 Jahren ist der israelische Araber bereits Doktor der Rechte und leistet nebenher wertvolle Aufklärungsarbeit für Israel. Nach einem einjährigen Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales...
» Israels Parade des Stolzes
Man kann es Zeitungslesern nicht übel nehmen, wenn sie denken, dass Israel ein gefährlicher Ort ist, der von Gewalt und Korruption beherrscht wird. Israels 60. Jahrestag bietet jedoch einen Anlass, uns unsere Errungenschaften vor Augen zu führen. Die Fakten sprechen für sich. Es gibt einige Massstäbe, an denen Staaten...
» Ostjerusalem als Terrorherd
Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen hat ein arabischer Terrorist im Herzen Jerusalems eine terroristische Amokfahrt mit einem Bagger veranstaltet. Letzten Angaben nach sind dabei 24 Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Der Anschlag ereignete sich nur wenige Minuten entfernt vom King David Hotel...
» Zweifel am Kronzeugen gegen Olmert
Am Dienstag ist das fünftägige Kreuzverhör des amerikanischen Geschäftsmanns Morris Talansky zu Ende gegangen. Laut der Staatsanwaltschaft hat er dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert Bargeld ausgehändigt, welches dieser dann für private Zwecke verwendete. Die Anwälte...
» Erneuter Baggeranschlag in Jerusalem
In der Jerusalemer Innenstadt ist heute Mittag erneut ein Terroranschlag mit einem Bagger verübt worden. Mindestens 18 Menschen wurden dabei verletzt.
Augenzeugenberichten zufolge kam der Attentäter von einer Baustelle nahe dem Viertel Yemin Moshe und trieb dann in der King David-Strasse sein Unwesen...
» Knesset-Rede Olmerts zu Ehren von Gordon Brown
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Montag aus Anlass des Besuchs seines britischen Amtskollegen Gordon Brown in Jerusalem eine Rede in der Knesset gehalten. Dabei appellierte er an die gemeinsamen Interessen des Westens im Kampf gegen den Terror und verwies zugleich auf die historische Verbundenheit...
» Empörung in Israel
In Israel hat ein Video Empörung ausgelöst, das einen Soldaten beim Schuss auf einen bereits gefesselten Palästinenser zeigt. Der Soldat wurde für ein Verhör festgenommen, wie ein Armeesprecher mitteilte. Eine israelische Nichtregierungsorganisation hatte ein Video veröffentlicht, auf dem der israelische Soldat einem mit Handschellen gefesselten ...
» Israelischer Wissenschaftler ist sich sicher
Im Nahen Osten droht ein Atomkrieg; „Israel wird in den kommenden vier bis sieben Monaten die iranischen Atomanlagen angreifen!“ „Das ist so gut wie sicher, und die Politiker in Teheran und Washington sollten innig hoffen, dass der Angriff erfolgreich ist und das Atomprogramm Irans beträchtlich zurückwirft, wenn nicht völlig ausschaltet“...
» Stimmen nach dem Austausch
Nach dem Austausch zwischen Israel und der Hisbollah sind die Knesset-Mitglieder geteilter Meinung. Während einige von einem Fehler sprechen, versichern andere, Israel werde auch weiterhin alles tun, um seine Soldaten nach Hause zu bringen. "Die Freilassung von Samir Kuntar ist ein Fehler...
» Stellungnahmen von Israels politischer Führung
Präsident Shimon Peres: „Ich folge den Vorgängen auf beiden Seiten. Der Libanon feiert den ‚Sieg’. Die Staatsspitze und die Führung der Hisbollah heissen Samir Kuntar willkommen, einen Mörder, der den Schädel eines vierjährigen Mädchens, Einat, mit seinen blossen Händen und dem Kolben seines Gewehrs...
» Ein Staat trauert
Mit Trauer und Bestürzung haben die Familien von Eldad Regev und Ehud Goldwasser und mit ihnen ganz Israel die Fernsehbilder der Särge aufgenommen, die die Terrororganisation Hisbollah heute Morgen Israel überstellt hat. Zwei Jahre hatte man auf die Rückkehr der beiden Reservisten gehofft, nun sind alle Hoffungen zerschlagen...
» Livni auf dem Mittelmeer-Gipfel
Israels Aussenministerin Tzipi Livni hat am Sonntag auf dem Mittelmeer-Gipfel in Paris vor arabischen und europäischen Amtskollegen gesprochen. 42 Regierungschefs waren in die französische Hauptstadt gereist, um die ‚Mittelmeerunion’ zu gründen...
» 2500 Jahre alter Marmor-Diskus entdeckt
Ein Rettungsschimmer hat beim Tauchen im Mittelmeer einen antiken Marmor-Diskus entdeckt. Der Fund in dem archäologischen Areal von Yavne-Yam nahe dem Strand Palmahim wird auf das 5. bis 4. Jh. v. d. Z. datiert. Der weisse Diskus, der auf der einen Seite flach und auf der anderen Seite konvex ist...
» Yachdav 2008
110 young people, next-generation leaders of Keren Hayesod - United Israel Appeal from 18 countries from around the world, took part last night in the opening event of Young Leadership’s gathering. The festive ceremony marking Israel’s 60th birthday took place in the beautiful historic courtyard of Keren Hayesod and the Jewish National Institutions in Jerusalem...
» Danny Hollywood schlägt Ahmadinedschad
Während sich beide Länder mit militärischen Angriffen drohen, macht ein TV-Sender in Israel den iranischen Staatschef zum Star eines Werbe-Spots. Antje Kraschinski berichtet über die provokante Kampagne. Mit Video. Als Israel am 14. Mai 2008 seinen 60. Geburtstag feierte, sendete der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad seine persönlichen Todes-Glückwünsche...
» Das Jerusalem-Syndrom
Die Jaffa-Straße und Jerusalem insgesamt sind wieder zu den schrecklichen Tagen am Höhepunkt der Intifada zwischen 2001 und 2003 zurückgekehrt.
Der zweite schwere Anschlag innerhalb von vier Monaten muss das Sicherheitsgefühl erschüttern...
» Das Ende eines Dramas?
Prominente IAP-Abgeordnete verlassen die Knesset, und diese verabschiedete diese Woche umstrittene Gesetzesvorlagen. Im Vordergrund der Berichtswoche steht aber ganz klar die Absegnung des Gefangenenaustausches mit der Hizbollah. Und da wäre auch noch Gilad Shalit im Gazastreifen...
» Es gibt keinen anderen Handel
Der schlimmste aller schmutzigen Tricks auf der Welt besteht darin, anzudeuten, dass wir einen anderen Handel hätten vereinbaren können. Es hätte keinen anderen geben können. Wir haben die Verhandlungen nicht gewonnen, da es keine Gewinner gibt. Wir haben nicht verloren, weil jeder verliert...
» Israel: Die Besatzung bremst das Wachstum
Die besetzten Gebiete sind für den Staat Israel nicht nur eine politische und militärische Belastung. Eine neue Studie zeigt, dass auch die Wirtschaft darunter gelitten hat – und zwar weit stärker, als gemeinhin behauptet wird.
In den letzten beiden Jahren ist die israelische Wirtschaft um über fünf Prozent gewachsen. Der Wirtschaftsmotor läuft also rund im Staate Israel, würde man meinen.
» Zwischen High-Tech und Handschlag
Noch vor Jahren war der Schliff der schönen Steine Handarbeit. Tradition ist das Fundament der Diamanten-Industrie in Israel. Doch die Maschinen lassen immer weniger Raum dafür. Die Schleifer halten die Diamanten an rotierende Scheiben, durch die Lupe beurteilen sie das Ergebnis und schleifen weiter. Winzige Facetten entstehen, bis die Steine betörend glitzern...
» Politik - einfach, zynisch und kalt
Der Begriff «déjà vu» scheint speziell für die Umschreibung des Rituals «Gespräche mit Syrien» geschaffen worden zu sein. Solche Gespräche erwachen periodisch zu neuem Leben und sind seit 40 Jahren bis zum kleinsten Detail Bestandteile des politischen Verhaltensmusters – angefangen bei ihrem plötzlichen Auftauchen auf der israelischen Tagesordnung...
» Szenarien des politischen Suizids
Der verbreiteten Auffassung nach wird jede politische Führung, wo immer sie auch sein mag, alles in ihrer Macht stehende dafür tun, ihr Regime abzusichern. Dies hat meist mit der Schwierigkeit zu tun, für ein hohes Amt gewählt zu werden. In undemokratischen Gesellschaften verschärft sich diese Annahme noch: Wenn ein politischer Führer weder dem Recht, noch der öffentlichen Kritik ausgesetzt ist...
» Tel Aviv lässt die Alltagssorgen vergessen
Party-Tempel statt Pilgerstätten: Die israelische Metropole Tel Aviv ist eine säkulare Insel im Heiligen Land. «In Haifa arbeiten wir, in Jerusalem beten wir und in Tel Aviv feiern wir», sagt Touristenführer Hagai Ayad (37) über seine Stadt. Und nach einem Tag Aufenthalt merkt jeder: Tel Aviv hat wirklich nichts zu tun mit den gängigen Israel-Klischees.
» Jerusalem für einen Kuss
Während die Welt überlegt, wie der Nahostkonflikt zu lösen ist,
verulkt eine Sitcom über eine israelisch-arabische Familie den
täglichen Kampf zwischen Anpassung und Abgrenzung. Zu sehen ist die
Serie beim Jüdischen Filmfest in Berlin: eine Provokation - und tolle
Unterhaltung...
» Polizei möchte Olmert befragen
Ein Polizeisprecher sagte am Samstagabend, dass das Betrugsdezernat Premierminister Ehud Olmert in den kommenden Tagen noch ein zweites Mal zu den Vorwürfen befragen möchte. Am 2. Mai fand die erste Befragung in Olmerts Jerusalemer Präsidentenresidenz statt. Olmerts Anwälte wollen Talansky während der Gerichtsverhandlung ins Kreuzverhör nehmen und fordern...
» Wir sind nicht allein
Zu einer Zeit, da die amerikanische Zeitschrift ‚Atlantic Monthly’ einen Artikel mit der Überschrift „Ist Israel am Ende?“ veröffentlicht, der britische Intellektuelle Christopher Hitchens darüber räsoniert, ob Israel noch weitere 60 Jahre bestehen wird, und Mahmoud Ahmadinejad damit droht, uns von der Landkarte zu wischen, blicke man darauf, wer mit uns den 60. Geburtstag Israel zu feiern...
» Aliza Olmert in "Welt online" über ihr Israel
Aliza Olmert, die Ehefrau des israelischen Premierministers Ehud Olmert, schreibt für den Internetauftritt der Tageszeitung "Die Welt" über ihre Erlebnisse im jungen Israel und den schweren Stand, den der Staat heutzutage in den Medien hat. Eine "Liebeserklärung an ihr Israel". Als kleines Kind kam Aliza Olmert nach Israel. Für ihre Eltern schien es nach dem Holocaust wie ein Wunder...
» Livni eröffnet AHLC-Geberkonferenz in London
Israels Aussenministerin hat am Freitag die jährliche Geberkonferenz des Ad Hoc Liaison Committees (AHLC) in London eröffnet. In ihrer Rede verlieh sie der Hoffnung Ausdruck, dass der Friedensprozess mit den Palästinensern mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft letztlich zum Erfolg führen werde. „Es vergeht nicht ein Tag ohne Verhandlungen – sei es in Treffen zwischen Ministerpräsident Olmert...
» Polizeiverhör stürzt Premier Olmert in die Krise
Israel rätselt, warum Ehud Olmert zu einem polizeilichen Verhör zitiert wurde. Nachdem ein Richter ein Veröffentlichungsverbot trotz aller Protesten aufrechterhielt, blieb unklar, ob es sich um einen neuen Korruptionsfall oder um eine neue Beweislage in einem der bereits laufenden Ermittlungsverfahren handelt. „Ich habe Prioritäten einzuhalten und beabsichtige, meine angesetzten Begegnungen...
» Yom Hashoa
Heute Abend beginnt der Yom Hashoa, Israels nationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust und die Helden des Widerstandes. Er wird jedes Jahr nach dem hebräischen Kalender am 27. Nissan begangen. Ursprünglich war als Datum der 15. Nissan vorgeschlagen worden, der Tag des Aufstands im Warschauer Ghetto (19. April 1943). Dieser Vorschlag wurde aber schliesslich verworfen...
» Ist Israel wirklich so schlimm?
Wenn der Zustand des Bildungswesens hier so schlecht ist, die Hochschulen sich in freiem Fall befinden und der Braindrain in vollem Gange ist, wie erklärt ihr die Tatsache, dass unser High-Tech-Sektor so erfolgreich ist, dass die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen (ebenso wie die der Patente) pro Kopf die weltweit höchste ist und wir das Disc-on-key und die Mobiltelefon...
» "Exodus"-Kommandant Jossi Harel
Jossi Harel, der frühere Kommandant des Schiffes "Exodus", das nach dem Zweiten Weltkrieg Tausende Juden nach Palästina brachte, ist tot. Seine Fahrt mit der "Exodus" hatte die weltweite Aufmerksamkeit auf das Schicksal jüdischer Flüchtlinge gelenkt – und hatte sogar Hollywood inspiriert...
» Vorsicht, Appeasement!
Die selbstmörderische Linke hat einen neuen Helden gefunden – Jimmy Carter. Endlich gibt es einen, der die Wahrheit sagt: Israel ist ein Apartheidstaat. Endlich gibt es einen, der die Gerechtigkeit entdeckt: Der palästinensische Terror und die Operationen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) sind gleichwertig. Endlich gibt es einen, der Frieden bringt: mit dem Sadat...
» US-Bürger soll für Israel spioniert haben
Spionage unter Freunden? In den USA ist ein früherer Ingenieur der Streitkräfte unter Spionageverdacht festgenommen worden. Er soll Anfang der 80er-Jahre Geheimnisse über US-Atomwaffen an Israel verraten haben. Vor einem Gericht im New Yorker Stadtteil Manhattan wurde am Dienstag (22.04.2008) gegen den 85-jährigen US-Bürger Ben-Ami Kadish in vier Punkten Anklage erhoben...
» Werbung für arabische Schulen
Jerusalems Bürgermeister, Uri Lupolianski, beabsichtigt, weltweit unter Juden für die Unterstützung arabischer Schulen im Ostteil der Stadt zu werben. In der Stadtverwaltung heisst es, dass dies der überhaupt erste Versuch sei, die Weltjudenheit dazu zu animieren, der arabischen Bevölkerung in Israels Hauptstadt zu helfen.
» Livni zum Friedensprozess
Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Aussenministerin Tzipi Livni hat am Montag in ihrer Rede in Katar die Grundsätze des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses umrissen. „In Anbetracht unserer neuen regionalen Herausforderungen hat Israel den Gaza-Streifen verlassen, alle Siedlungen geräumt und den Palästinensern die Gelegenheit zur Selbstverwaltung...
» Idan Raichel Projects
Dass Integrationsschwierigkeiten zwischen europäischen Juden und Juden aus arabischen Ländern in Israel bestehen, ist schon etwas länger bekannt. Weitaus weniger sind hingegen diese von äthiopischen Juden. Nun nimmt sich ein neuartiges Musikprojekt dieser Thematik an. “Du siehst, es fühlt sich nach zu Hause an. Du denkst aber, ich fühle nicht so...
» Bestechungen und Siedlungsbau
Einmal mehr zeichnet sich in Israel ein neuer Bestechungsskandal ab, in den laut Gericht ein prominentes Mitglied der Shas-Partei verwickelt ist. Zudem scheint die Bautätigkeit in den Westbanksiedlungen vor einem Rekordjahr zu stehen, und die Meldungen von der Nordgrenze deuten auf eine beunruhigende Entwicklung hin.
» Israel reagiert auf Anschuldigungen der WHO
Das israelische Koordinations- und Verbindungsbüro am Übergang Erez hat auf harsche Äußerungen der Weltgesundheitsbehörde (WHO) reagiert, die Israel in einem aktuellen Bericht wegen der humanitären Situation im Gaza-Streifen kritisiert. Oberst Nir Press lud den WHO-Vertreter im Gaza-Streifen und deren amtierenden Direktor zu einer Dringlichkeitssitzung ein...
» Gesäuerte Produkte auch an Pessach
Israelische Läden dürfen während der Pessach-Woche gesäuerte Produkte (Hametz) verkaufen. Das entschied jetzt ein Gericht in Jerusalem. Religiöse jüdische Vertreter reagieren mit Empörung. Die Entscheidung des Gerichts für örtliche Angelegenheiten wurde am Mittwoch verkündet - zwei Wochen vor dem Pessach-Fest. Damit erklärte es Klagen für nichtig...
» „Imaginäre Partner“
Der Nahe Osten ist gegenwärtig in zwei Lager unterteilt. Auf der einen Seite steht eine Allianz radikaler Islamisten und Staaten und Organisationen, die mit diesen verbunden sind und Unterstützung und Inspiration vom Iran erhalten. Auf der anderen Seite steht eine Koalition pro-westlicher Staaten. Der „Annapolis-Prozess“ basiert auf der Erwartung, dass die Fatah die Rolle...
» Ein ungewöhnlicher Besuch
Mit den liebevollen Worten «Eine einzige Umarmung» charakterisierte ein israelischer Journalist die Atmosphäre, die während der dreitägigen Visite von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Israel – die Palästinensergebiete wurden ausgelassen – herrschte. Für einmal darf gesagt werden, dass die Charakterisierung keine Übertreibung der Medien ist...
» Die zionistische Pyramide
Der Angriff von Lev Leviev auf den säkularen Zionismus und das säkulare Judentum (Haaretz, 7.3.) spiegelt ein grundlegendes Missverständnis in Bezug auf das Wesen des Verhältnisses zwischen Zionismus und Judentum wider. Dieses Missverständnis sickert vom ultraorthodoxen Lager in Teile des nationalreligiösen Lagers und womöglich auch der traditionell...
» Zeev Sternhells Israel
Der israelische Ideenhistoriker Zeev Sternhell erhält dieses Jahr als weltweit renommierter Faschismusforscher und einer der führenden Intellektuellen seines Landes den Israel-Preis für politische Wissenschaften. In einem Interview mit Ari Shavit hat er sich nun ausführlich zu seinem Verhältnis zu Israel und dem Zionismus geäussert...
» Die Rache ist gekommen
Die Freudenschüsse in Gaza, die auf den Terroranschlag in Jerusalem folgten, haben gezeigt, dass das Eindringen in die Yeshiva Merkaz Harav als ungewöhnliche politische und militärische Errungenschaft für die verantwortliche Organisation empfunden wird. Der Attentäter und die, die ihn geschickt haben, haben der breiten Öffentlichkeit in Gaza das gegeben...
» "Gott wird die Opfer rächen"
Weltweite Erschütterung nach dem Mord an acht jungen israelischen Studenten. Jerusalem will Friedensprozess mit Palästinensern aber nicht abbrechen. Der schwerste Terroranschlag in Israel seit knapp zwei Jahren hat weltweit Trauer und Entsetzen, aber zugleich auch große Sorge um den Friedensprozess im Nahen Osten ausgelöst...
» Fast 1.000 Schadensersatzansprüche
Über 700 Ersatzforderungen wegen Sachschäden haben die Bewohner Sderots und des Grenzgebietes zum Gazastreifen in der vergangenen Woche bei den israelischen Steuerbehörden eingereicht. Weitere 260 Schadensfälle meldeten die Einwohner von Aschkelon. Alle sind Folge der jüngsten Raketenangriffe aus dem Gazastreifen...
» Terror in Jerusalem
Beim schwersten Anschlag in Israel seit über einem Jahr sind in einer Jerusalemer Religionsschule mindestens acht Menschen getötet worden. Drei Talmud-Schüler wurden schwer verletzt. Ein bewaffneter Palästinenser stürmte am Abend die Talmudschule, feuerte wahllos auf Studenten und richtete ein Blutbad an, wie Jerusalems Polizeichef Aharon Franco...
» Protest vor Merkel-Besuch
In der Knesset ist eine Diskussion darüber entbrannt, ob Angela Merkel dort ihre Ansprache auf Deutsch halten darf. Die Bundeskanzlerin will am 16. März mit einer großen Delegation nach Israel reisen. Anlass ist das 60-jährige Bestehen des jüdischen Staates. "Der Klang der deutschen Sprache in der Knesset-Vollversammlung beleidigt mein Ohr"...
» 2 IDF Soldaten im Gaza getötet
Bei den Kämpfen gegen die Hamas-Terroristen im Gaza wurden 2 IDF-Soldaten getötet und sechs weitere erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen. Die israelischen Streitkräfte hatten mit einer militärischen Operation Freitag Nacht in der Nähe der Stadt Sajaiya im Norden des Gaza auf den anhaltenden Terror reagiert.
» An der Schwelle im Süden
Als Verteidigungsminister Ehud Barak gestern seinen Freund und unmittelbaren Vorgänger als Generalstabschef, Dan Shomron, würdigte, nannte er ihn „einen der mutigsten und zur gleichen Zeit besonnensten Architekten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte“.
» „Antizionismus als Form von Rassismus“
Seit Jahrzehnten gibt es eine Vielzahl von Diskursen darüber, dass jene, die Israel kritisieren, weil sie ihr Land lieben und an dessen erhabenen, faszinierenden und gerechten Ideale glauben, dafür an den Pranger gestellt und von Rechten als Selbsthasser, Antisemiten und Zerstörer des Zionismus beschimpft werden. Nun kann man auf eine neues Phänomen treffen ...
» Israel zittert vor Barack Obama
Senator Barack Obama gewinnt auch die Vorwahlen unter den Demokraten im Ausland. Dies ist der 11. Sieg über seine Konkurrentin Hillary Clinton in Folge. In Israel wird Obamas Siegeszug mit grösster Besorgnis mitverfolgt. In Israel sind die Meinungen zum demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama gemacht: «Obama ist offenbar ein Muslim...
» Shekel-Scheine erhalten neues Gesicht
Die israelische Währung wird bald ein neues Gesicht zeigen – und zwar buchstäblich. So hat die Bank of Israel entschieden, die Banknoten des Shekels bis 2001 grundlegend umzugestalten. Ausserdem soll es in Zukunft einen 500-Shekel-Schein geben. Die erste Entscheidung der Bank ging dahin, die Bilder früherer Präsidenten und Ministerpräsidenten durch Abbildungen zu ersetzen...
» Livni unterrichtet diplomatisches Corps
Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni hat am Mittwoch das diplomatische Korps am Grenzübergang Erez empfangen, um es über die Situation im Gaza-Streifen zu informieren. Der Kommandant der Gaza-Division der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Brigadegeneral Moshe Tami...
» Israel wird nicht fortbestehen
Der iranische Staatspräsident Mahoumd Ahmadinejad hat auf der Fortsetzung des iranischen Atomprogramms beharrt und dabei einmal mehr Israels Existenzrecht bestritten und seinen Untergang vorhergesagt. Israels Regierungschef Ehud Olmert hat in Berlin für einen Paukenschlag im Iran- Konflikt genutzt. Er drohte der Iran indirekt mit militärischen Schritten.
» Zurückhaltung ist nicht möglich
Auch heute Vormittag sind bereits wieder zwei Kassam-Raketen im westlichen Negev gelandet, die von palästinensischen Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen abgeschossen wurden. Der Kassam-Raketenbeschuss auf Sderot und die umliegenden Gemeinden hört nicht auf, und er fordert einen hohen Preis an Blut und Schrecken. Die Verantwortung für den Beschuss aus Gaza...
» Israelis fordern harsche Vergeltung
Angesichts der anhaltenden Raketenangriffe militanter Palästinenser werden in Israel Rufe nach härteren Vergeltungsmassnahmen laut. Ein Teil des Gazastreifens sollte «von der Landkarte getilgt» werden, forderte Kabinettsminister Meir Schitrit. Bei einem Raketenangriff auf die Grenzstadt Sderot wurden am Samstag zwei Brüder im Alter von acht...
» Zeev Sternhell erhält Israel-Preis
Zeev Sternhell, Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem, erhält den diesjährigen Israel-Preis für Politische Wissenschaften. Dies teilte Erziehungsministerin Yuli Tamir gestern mit. Der Politologe wird mit dieser Auszeichnung als „einer der landes- und weltweit herausragenden Forscher auf dem Feld des politischen Denkens“ geehrt...
» Gesetzentwurf zur Förderung von Organspenden
Die Knesset hat in erster Lesung einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Abgabe von Organspenden erheblich steigern wird. Diese ist bislang im religiösen Sektor äussert selten, da unter rabbinischen Autoritäten kein Konsens hinsichtlich der Definition von „Gehirntod“ besteht...
» Müssen Juden immer Blut aufwischen?
Hätte Israel in den letzten Jahren auf Europa gehört, hätte dies hunderte Leben gekostet. Es schien ein ganz alltäglicher Fall von „Blutbad-Business as usual“ zu sein, als palästinensische Selbstmord-Terroristen am Montag wieder einmal tapfer eine Frau in die Luft sprengten und elf andere Menschen schwer verletzten. Die Hamas jubelte...
» "Scientology nutzt Not der Menschen in Sderot"
Die Scientology-Organisation will offenbar einen Vorteil aus der Lage in der raketengeplagten Stadt Sderot ziehen. Eine Gruppierung bietet Sozialarbeitern ihre ehrenamtlichen Dienste an. Nach ihren Angaben basiert diese Arbeit auf einer Schrift von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard - "Der Weg zum Glücklichsein"...
» Knappe Mehrheit für Olmert
Die Knesset hat sich trotz des Winograd-Berichtes mit knapper Mehrheit hinter Israels Premier Ehud Olmert gestellt. In einer symbolischen Abstimmung nahm das Parlament am Montag dessen Rede zum Zweiten Libanonkrieg mit 59 zu 53 Stimmen an, zudem gab es eine Enthaltung. Der Bericht der Winograd-Kommission sieht die "verpasste Chance"...
» Nach Attentat denkt Israel an neuen Zaun
Mehr als ein Jahr gab es in Israel keinen Selbstmordanschlag mehr. Am Montag war Dimona in Südisrael das Ziel. Die Täter kamen möglicherweise über die offene Grenze im Gazastreifen. Eine Israelin ist am Vormittag ums Leben gekommen, als ein Selbstmordattentäter sich in einem Geschäftszentrum in der Negev-Stadt Dimona in die Luft sprengte...
» Stolze Israelis
Auch in Anbetracht der erbitterten Diskussion, die sich an der Bekanntgabe des Rechtsberaters der Regierung Mani Mazuz, das Verfahren gegen die an den Ereignissen vom Oktober 2000 Beteiligten einzustellen, entzündet hat, empfiehlt es sich, die Umfrage zum Patriotismus in Israel zu betrachten, die letzte Woche auf der Herzliya-Konferenz vorgestellt wurde.
» Israel erbost über Äusserung Erdogans
In der Beziehung zwischen Israel und der Türkei sind in den vergangenen Tagen Spannungen aufgetreten. Der türkische Premierminister Tayyid Erdogan hatte am Dienstag gesagt, dass bei jedem Anschlag der israelischen Armee (IDF) Dutzende von Palästinensern stürben, während bisher kein Israeli durch eine Kassam-Rakete getötet worden sei...
» Israels Stellungnahme vor der UNO
Gilad Cohen, politischer Berater und Interimsgeschäftsträger der Ständigen Vertretung Israels bei den Vereinten Nationen, hat am Dienstag auf einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur humanitären Situation im Gaza-Streifen Israels Position dargelegt. „Die heutige Situation in der Region ist nicht über Nacht eingetreten...
» Aussenminister-Besuch in Sderot
Israels Aussenministerin Tzipi Livni hat am Montag gemeinsam mit ihrem niederländischen Amtskollegen Maxime Verhagen die von dem ständigen Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen geplagte südisraelische Kleinstadt Sderot besucht. In der anschliessenden gemeinsamen Pressekonferenz verurteilte Verhagen das terroristische Regime...
» Olmert zur Lage im Süden
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Donnerstag in einer Rede vor dem israelischen Industriellenverband zu dem andauernden Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen und den Anti-Terror-Operationen der israelischen Armee Stellung genommen...
» Es gibt keinen Ersatz
Wie zu erwarten ist, bereitet sich die politische Klasse auf die Veröffentlichung des Abschlussberichts der Winograd-Kommission vor, und wie zu erwarten ist, braucht man die Veröffentlichung des Berichts nicht abzuwarten, um zu wissen, dass die Diskussion sich nicht auf dessen Befunde konzentrieren wird, sondern auf die politischen Positionen der zur Debatte Stehenden...
» Kinder leiden an posttraumatischen Störungen
Ein Grossteil der Kinder in Sderot zeigt Symptome von posttraumatischem Stress. Das geht aus einer Studie des "Natal Israel Center für Terror- und Kriegsopfer" hervor, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden soll. Zwischen 75 und 94 Prozent der 4- bis 18-Jährigen weisen Symptome posttraumatischen Stresses auf.
» FIBA verleiht "Martin Luther King-Award"
Am Dienstag ist in Jerusalem erstmals der "Martin Luthe -King-Israel-Award" verliehen worden. Die Zeremonie der Organisation "Freundschaft zwischen Israel und Schwarzamerika" (FIBA) fand im Haus des israelischen Präsidenten in Jerusalem statt. "Wir haben nicht nur eine gemeinsame Geschichte, sondern auch eine gemeinsame Zukunft", sagte Staatspräsident Schimon Peres...
» Israels Regierung geht auseinander
Zwei Tage nach Beginn neuer Friedensgespräche über die Kernfragen in Nahost hat der rechtsgerichtete israelische Minister Avigdor Lieberman seine monatelangen Rücktrittsdrohungen wahr gemacht. Aus Protest gegen die Verhandlungen Israels mit den Palästinensern legte der 49-jährige Minister für strategische Angelegenheiten am Mittwoch sein Amt nieder...
» Besorgt um Israels Sicherheit
Zum Abschluss seiner Visite im Heiligen Land verlas US-Präsident George Bush in Jerusalem eine "Präsidenten-Erklärung". Dieses Papier stellt die neue Grundlage der amerikanischen Nahostpolitik dar. Der Ruf nach dem Ende der israelischen Okkupation seit 1967 kommt darin nur mit Abstrichen vor. Bush entwirft drei parallele Wege...
» Israel verzögert Hilfe für Holocaust-Überlebende
Für Israels Regierung wird es peinlich: Der Staatskontrollausschuss des israelischen Parlaments setzt einen staatlichen Untersuchungsausschuss ein, der Missstände um die staatliche Finanzhilfe an Holocaust-Überlebende überprüfen soll. Betroffene sprechen von einem "entwürdigenden" Vorgang. Der Staatskontrollausschuss des israelischen Parlaments setzt einen staatlichen...
» Mehrheit der Israelis für mehr Angriffe
Vier Fünftel der Israelis befürworten gezielte Angriffe auf palästinensische Terroristen. Das geht aus einer Umfrage der Universität Tel Aviv hervor.
Dabei sprachen sich 81 Prozent der Teilnehmer dafür aus, dass die israelische Armee mehr militante Palästinenser gezielt tötet. Gegen ein Waffenstillstandsabkommen mit der radikal-islamischen Hamas plädierten...
» Ehud Olmert im Neujahrsinterview
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat der Jerusalem Post zum Beginn des neuen Jahres ein ausführliches Interview gegeben. Hierin äußert er sich u.a. auch zum gegenwärtigen Stand des Friedensprozesses mit den Palästinensern, wobei er die Entwicklungen infolge der Annapolis-Konferenz zuversichtlich einschätzt.
» Vehemente Probleme ehemaliger Gaza-Siedler
Etwa 20 Prozent der ehemaligen Gaza-Siedler haben sich seit dem Rückzug in psychologische Behandlung begeben. Dies geht aus einer Studie des Knesset-Unterausschusses für die Belange von Umsiedlern hervor. Die Sozialarbeiterin Ronit Schoham hat die Untersuchung durchgeführt. Sie koordiniert die Sozialleistungen für die Israelis, die im Sommer 2005...
» Olmert die Stange halten
Der Abschlussbericht der Winograd-Kommission über das Verhalten der Entscheidungsträger im zweiten Libanonkrieg ist noch nicht veröffentlicht, und schon plädieren einige für den Rücktritt von Ministerpräsident Ehud Olmert. Man kann das Verlangen verstehen, Olmert – wenn auch zu spät – für seine Irrtümer ...
» 60 Jahre Israel
Die Regierung Israels entschied, dass das zentrale Thema der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Staatsgründung im kommenden Frühjahr die „Kinder Israels“ sein wird. Damit sollen sowohl Eltern als auch öffentliche Einrichtungen dazu ermuntert werden, das Wohlergehen und die Sicherheit von Kindern zu steigern.