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Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen hat ein arabischer Terrorist im Herzen Jerusalems eine terroristische Amokfahrt mit einem Bagger veranstaltet. Letzten Angaben nach sind dabei 24 Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Der Anschlag ereignete sich nur wenige Minuten entfernt vom King David Hotel, wo letzte Nacht der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama zu Gast war.

Vor diesem Hintergrund warnen Sicherheitsexperten vor dem steilen Anstieg von Terroranschlägen in der Stadt sowie der Rolle, die Ostjerusalemer Araber bei ihnen spielen. Seit Anfang des Jahres hat es bereits fünf grössere Anschläge in Jerusalem gegeben, 12 Israelis haben dabei ihr Leben verloren. Während der ersten Jahreshälfte hat der SHABAK 71 der Involvierung in Terroranschläge verdächtigten Araber aus Ostjerusalem verhaftet, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 23 gewesen.

Der Hauptgeschädigte des gestrigen Baggeranschlags ist der bekannte Rechtsanwalt Shuki Kramer (Bild), der Rechtsberater des Basketballverbandes und neue Vorsitzende des Disziplinargesichts der Jerusalemer Anwaltskammer.

Kramer wurde gestern in der Nähe seiner Kanzlei von dem Bagger überrollt und musste sich daraufhin ein Bein amputieren lassen.

Regierung berät über Bedrohung durch Al-Qaida

Al-Qaida-Website

Das Aussen- und Sicherheitspolitische Kabinett der israelischen Regierung hat heute erstmals über die Bedrohung beraten, die der Globale Jihad für Israel darstellt. Die Berichte der Sicherheitsbehörden und Geheimdienste konzentrierten sich dabei auf das Terrornetzwerk Al-Qaida und seine Operationen gegen israelische und jüdische Ziele weltweit.

Die terroristische Infrastruktur von Al-Qaida hat sich jüngst in der Region ausgebreitet und an Stärke gewonnen. Im April hatte der zweite Mann der Organisation, Ayman al-Zawahiri, erklärt, dass Al-Qaida Juden innerhalb und ausserhalb Israels zu töten gedenke.

Erst vor einigen Tagen hatte die Allgemeine Sicherheitsbehörde (SHABAK) über die Verhaftung von sechs israelischen Arabern berichtet, die im Verdacht stehen, einer Al-Qaida-Zelle anzugehören und einen Terroranschlag auf den Hubschrauber von US-Präsident Bush geplant zu haben. Zuvor waren bereits zwei junge Männer (Bilder) aus der südisraelischen Beduinenstadt Rahat verhaftet worden, die mit Al-Qaida-Aktivisten über das Internet kommuniziert und mögliche Angriffsziele in Israel an sie weitergegeben hatten.

 

Auch im Gaza-Streifen operiert eine Anzahl extremistischer islamischer Gruppierungen. Die bekannteste von ihnen ist die sog. Armee des Islam, die auch an der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit beteiligt war.

Des Weiteren warnen Sicherheitsexperten seit einiger Zeit vor geplanten Entführungen von Israelis auf der Sinai-Halbinsel. Israelis werden momentan davor gewarnt, dorthin zu reisen.

Weitere Hintergründe zur Al-Qaida-Gefahr:
» http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/ct_e002.htm
» http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/ct_e001.htm

Quelle: jns und Agenturen
23.Juli 2008

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Weitere Berichte:

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