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Gegenstände bis zu einer Größe von 70 cm können von dem Satelliten, der in einer Höhe zwischen 400-680 km seine Umlaufbahn hat, aufgenommen werden. Der nur etwa 360 kg schwere Satellit mit hoher Manövrierfähigkeit begann bereits Daten zur Bodenstation in Israel zu übertragen. Seine Lebensdauer soll zwischen 8-10 Jahren betragen. In zwei Tagen wird der Satellit endgültig betriebsbereit sein.
Israel hat mit Hilfe Russlands einen Spionage-Satelliten ins All gebracht, der das iranische Atomprogramm überwachen soll.Der israelische Regierungschef Ehud Olmert hatte vor wenigen Tagen gesagt, der Iran bedrohe Israel in seiner Existenz.

Einen Tag nachdem der iranische Präsident erneut zur Vernichtung Israels aufrief, schoss Israel in Sibirien einen Überwachungssatelliten von einer mobilen Startrampe ins All. Der israelische Satellit „Eros-B“ soll unter anderem dazu dienen, das Geschehen rund um die iranischen Atomanlagen zu beobachten.

Der Satellit wurde an Bord einer Topol-Trägerrakete ins All geschossen, wie die Nachrichtenagentur ITAR-TASS unter Berufung auf einen Sprecher des Raumfahrtzentrums meldete. Er sei 20 Minuten später in die Umlaufbahn eingeschwenkt.

Die israelische Zeitung "Jediot Ahronot" zitierte einen ungenannten Verteidigungsbeamten mit den Worten, Ziel sei es, das iranische Atomprogramm auszuforschen.

Der israelische Verteidigungsminister Schaul Mofas erklärte, durch den hochmodernen Satelliten werde Israel hochwertige Geheimdienstinformationen selbst von weit entferten Orten erhalten.

Der Satellit D33 Eros B1 ist laut ITAR-TASS mit einer hochsensiblen Kamera ausgestattet. Dadurch könne Israel "Ziele im kleinsten Detail beobachten". Nach Angaben des Betreiberunternehmens ImageSat kann der Satellit noch Objekte von 70 Zentimetern Länge erkennen, die in einer Höhe zwischen 400-680 km der Umlaufbahn aufgenommen werden. Der nur etwa 360 kg schwere Satellit mit hoher Manövrierfähigkeit begann bereits Daten zur Bodenstation in Israel zu übertragen. Seine Lebensdauer soll zwischen 8-10 Jahren betragen. In zwei Tagen wird der Satellit endgültig betriebsbereit sein.

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