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Zehntausende „Jordim“, Israelis, die im Ausland leben, würden im Kriegsfall zurück nach Hause strömen, um ihr Land zu verteidigen. Dies erklärte ein hochrangiger Vertreter der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) diese Woche gegenüber der Jerusalem Post. Obwohl nach IDF-Angaben ein Krieg am Horizont nicht auszumachen ist, sind Pläne für den Fall der Fälle erstellt worden, dass Israelis massenweise zurückkehren, sollte das Land angegriffen werden oder gefährdet sein. Nach diesen Plänen würden besondere Einheiten diese Israelis bei ihrer Ankunft treffen und in Kompanien, Brigaden und Divisionen einteilen. Nach einem zweitägigen Auffrischungs-kurs auf einem Armee-Stützpunkt könnten sie dann eingesetzt werden. „Es ist ein beachtliches Potential – wir könnten auf das Problem stoßen, sie alle unterzubringen“, fügte der IDF-Offizier scherzend hinzu. Nach Statistiken des Einwanderungs- und Eingliederungs-ministeriums leben ca. 600 000 Israelis im Ausland, hauptsächlich in den USA. Andere Schätzungen veranschlagen ihre Anzahl näher an die Grenze zu einer Million. „Zehntausende werden kommen, selbst wenn wir sie nicht kontaktieren, weil sie durch so etwas wie eine Notfall-Einberufung aus Gewissensgründen motiviert sind“, so ein IDF-Sprecher.

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