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Er sieht EU auf Rolle als Geldgeber beschränkt

Die EU soll sich im Nahost-Friedensprozess nach dem Willen des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon auf die Rolle als Geldgeber beschränken. Europa verhalte sich nicht ausgewogen genug, um am politischen Prozess mit den Palästinensern teilzuhaben, zitierte die israelische Tageszeitung «Maariv» Scharon.

«Sie können in die palästinensische Autonomiebehörde investieren, Kraft- und Wasserwerke bauen, Autobahnen und Straßen, Wohnhäuser für Flüchtlinge. Sie sollten aber nicht direkt in den politischen Prozess und Aspekte der Sicherheit eingebunden sein», habe Scharon seinen Diplomaten gesagt. Er kritisierte, Großbritannien verhindere nicht, dass weiter Geld an die radikal-islamische Hamas-Organisation fließe.

Ein israelischer Botschafter habe Scharon auf eine Erklärung des EU-Chefdiplomaten Javier Solana angesprochen, wonach die EU im Friedensprozess eine Rolle habe, ob Israel es gefalle oder nicht. «Bei seinem Besuch hier war Solana freundlich und hat so etwas nicht gesagt», entgegnete Scharon dem Bericht zufolge. «Sagen Sie ihm, wenn Israel Europa nicht beteiligt sehen will, wird es nicht beteiligt.»

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