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Am Nachmittag des 24. Dezember 2009 wurde der 45-jährige Rabbiner Meir Chai bei einem Schussanschlag durch ein palästinensisches Fahrzeug in der der Nähe des jüdischen Ortes Shavei Shomron ermordet. Er wurde am Freitag um 10 Uhr auf dem jüdischen Friedhof am Ölberg in Jerusalem beigesetzt werden. Hier wird Rabbiner Avshalom Meir Chai wird seine letzte Ruhe finden.

In Shavei Shomron tun sich Freunde schwer den Rabbiner, der die Kinder im "Talmud- Thora" unterrichtete in Vergangenheitsform zu beschreiben. Avshalom Meir Chai, 45, hat immer ein Lächeln auf den Lippen, er sah es als seine Lebensaufgabe an Kindern die Thora und Religion an sich nahezubringen. Rav Chai hinterlässt sieben Kinder im Alter von eineinhalb Monaten bis 17 Jahren.

Er war die vierte Person, die dieses Jahr durch Terroristen in der so genannten Westbank ermordet wurde. Donnerstag Abend zogen hunderte Einwohner des Ortes Kedumim in Samaria und anderen Ortschaften zu dem Attentatsort und hielten eine Gebets- und Protestversammlung ab. Grosse Kontingente von Soldaten und Grenzpolisten suchen nach den Tätern. Entsprechend palästinensischen Bekanntgaben übernahm die „Imad Murnijah-Gruppe“ – benannt nach dem in Damaskus ermordeten Hisbollah-Kommandeur Murnijah – die Verantwortung für diesen Anschlag. Diese Terrorgruppe soll mit den Al-Aksa-Märtyrerbrigaden der Fatah liiert sein und teilte mit, dass alle Attentäter davonkamen und in der nächsten Zeit weitere solche Anschläge durchführen wollen.

Mörder von Rabbi Chai durch Soldaten getötet

Israelische Soldaten suchten gestern in Nablus nach den Tätern, welche am Donnerstagabend den 45-jährigen Rabbiner Meir Chai ermordet hatten. Alle drei - die als radikale Mitglieder der palästinensischen Al-Aksa-Märtyrerbrigaden der Fatah bekannt waren, wurden getötet. Die israelische B´Tselem-Menschenrechtsorganisation erhob den Vorwurf, dass die Soldaten nicht gekommen seien, um die Terroristen festzunehmen, sondern sie „hinzurichten“.

Das Militär wusste aber durch Geheimdienstinfos, dass die drei bewaffnet waren. Raed Sarkaji (38) folgte dem Aufruf der Soldaten, das umzingelte Haus zu verlassen, indem er seine Frau als menschliches Schutzschild vor sich herschob. Er wurde erschossen und die Frau am Bein verletzt. Sarkaji war als Terrorist bekannt, der dieses Jahr nach einer siebenjährigern Haft wegen Terroraktivitäten entlassen worden war. Abu Sharekh, ein weiterer Terrorist, weigerte sich aufzugeben und wurde in seiner Wohnung erschossen. Auch er war wegen Terroraktivitäten in israelischer Haft gewesen. Anan Subuh, der sich ebenfalls nicht ergeben wollte, war ein bekannter Waffenhändler und hatte von dem israelischen Sicherheitsdienst Shin Beth eine Begnadigung erhalten, nachdem er eine Verpflichtung unterzeichnete, nicht mehr terroristisch aktiv sein zu wollen. Der letztgenannte sei mit einer Pistole bewaffnet gewesen und habe zwei M-16 Schnellfeuergewehre versteckt gehalten neben einer weiteren Pistole und Munition. Dieser hatte auf die Soldaten geschossen. Er wurde bei dem nachfolgenden Feuerwechsel getötet.

Die Ballistikuntersuchung der Waffen, die bei Subuh gefunden wurden, ergab, dass es sich um die Waffen des Anschlags handelte.

Quelle: jns und Agenturen
27.Dezember 2009

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