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Der Überblick

» Jerusalem - Stadt mit Zukunft Der 43. Jerusalem-Tag, der vor kurzem begangen wurde, hat breite Resonanz in den Nachrichtenrubriken gefunden. Eine Menge Zahlenangaben erschienen und mit ihnen Prophezeiungen des Zorns über das Schicksal Jerusalems, die sich hauptsächlich auf die ultraorthodoxe Machtübernahme in der Stadt und...

» Konfrontation der israelischen Marine mit der Gaza Israelische Marineeinheiten haben gestrigen am frühen Morgen sechs Schiffe abgefangen, die versuchten die Seeblockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen. Dies geschah nach zahlreichen Warnungen Israels und der israelischen Marine vor der Aktion. Die israelische Marine rief die Schiffe dazu auf, ihren Kurs in Richtung Ashdod zu ändern...

» Top-Spion David Kimche gestorben David Kimche, einer der führenden Mossad-Agenten und israelischen Top-Diplomaten ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Kimche kam 1928 in London als jüngster von neun Geschwistern einer jüdischen Familie auf die Welt. Er nahm am Unabhängigkeitskrieg 1947 teil und emigrierte nach Israel. Nach dem Krieg studierte er an der Hebräischen Universität in Jerusalem.

» Sex-Guru mit dem Hypnose-Blick Die Frauen tätowierten sich den Namen und das Konterfei ihres Gurus auf die Haut. Dies allein kann den 60-jährigen Goel Razon aus Israel nicht ins Gefängnis bringen. Sklaverei, Vergewaltigung und Inzest aber schon. Die Tatsache, dass er sich einen Harem aus mindestens 17 Frauen...

» Kein Universitätsstatus für Siedlungsakademie Rund 250 israelische Akademiker haben gegen die Aufwertung einer Akademie im Westjordanland zu einer Hochschule protestiert. Sie richteten ein öffentliches Schreiben an den Rat für höhere Bildung. Im vergangenen Monat hatte der israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak angekündigt....

» Satire über Rabin-Mord Zu einem Eklat ist es am Sonntag bei einer Feier in einem Jerusalemer Café gekommen: Eine israelische Schauspielergruppe machte sich über den Mord an Premier Jitzhak Rabin lustig. Daraufhin wurde das Ensemble samt den Zuhörern des Hauses verwiesen - und möchte nun klagen...

» Gar nicht koscher - Schinken für Israel Tabubruch: Ein Kardiologe sorgt mit Israels erstem Schweinefleisch-Kochbuch für Aufregung in den religiösen Lagern. Der Genuss von Schweinefleisch ist für religiöse Juden der schlimmste Verstoß gegen die jüdischen Speisegesetze. Ein israelischer Kardiologe hat dem Borstentier, das auch Muslime als unrein ansehen...

» Spielen wir mal ‚Als Ob' Nehmen wir an, Sie wären palästinensische Eltern. Nehmen wir an (lassen Sie Ihrer Phantasie einmal wirklich freien Lauf), Sie wären palästinensische Eltern, die nach Frieden streben. Wahrscheinlich würden Sie Ihre Kinder im gleichen Geiste erziehen wollen. Wie schwer ist es - wenn überhaupt möglich - für Eltern, die heute in der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) leben...

» Israels Reaktion auf Hamas-Raketen gerechtfertigt Der Goldstone-Bericht will Israel wegen einer "gerechtfertigten Antwort auf die Raketen der Hamas" anklagen. Italien lehne den UN-Report über die Operation "Gegossenes Blei" deshalb ab. Dies sagte der italienische Premierminister Silvio Berlusconi am Mittwoch in einer Ansprache vor dem israelischen Parlament...

» Untersuchungen zur Militäroperation in Gaza Am 29. Januar hat das israelische Aussenministerium eine 46-seitige Dokumentation veröffentlicht, die Israels Vorgehensweisen bei der Prüfung der Behauptungen von Verstössen gegen das Kriegsrecht beschreibt. Die Abhandlung konzentriert sich auf Untersuchungen, rechtliche Abläufe und gezogene Lehren in Bezug auf das Agieren der Israelischen...

» Peres spricht im Bundestag Israels Präsident Shimon Peres hat heute anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages eine historische Rede im Deutschen Bundestag gehalten. Ihr Wortlaut wird im Folgenden vollständig in deutscher Übersetzung wiedergegeben.

» Herausforderungen der israelischer Aussenpolitik Israels stellvertretender Aussenminister Danny Ayalon hat vor dem Israel Council on Foreign Relations eine lange Grundsatzrede über die „Herausforderungen für die israelische Aussenpolitik“ gehalten. Wir müssen verstehen, dass sich die israelische Außenpolitik in einer absolut einzigartigen Position...

» Holocaust-Überlebende hungert vor Kameras Die 85-jährige Hedy Epstein protestiert seit Jahren gegen die israelische Besatzung in Gaza – und erntet dafür nicht nur Bewunderung. Am 28. Dezember hörte Hedy Epstein auf zu essen. Zwei Tage später öffnete Kairo die Grenze zum Gazastreifen, und Epstein zog mit rund 100 Helfern...

» Israels Recht auf die 'umstrittenen' Gebiete Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon ist im Wall Street Journal aus aktuellem Anlass dem Mythos von den „besetzten Gebieten“ entgegengetreten. „Die jüngsten Äusserungen der neuen Aussenpolitik-Beauftragten der Europäischen Union, Catherine Ashton, zur Kritik Israels haben die internationale Aufmerksamkeit abermals auf Jerusalem...

» Sicherheit auf den Flughäfen perfektioniert Israel hat die Sicherheit auf seinen Flughäfen perfektioniert: Niemand muss durch den Nacktscanner, die Schuhe ausziehen oder seine Wasserflasche abgeben. Es wird mehr auf Psychologie gesetzt. Bestimmt aber ruhig stellen sie sich mit «David», «Lior» oder «Dana» vor...

» Eine Minderheit, die sich bemerkbar macht Die Störung der Sabbatruhe ist ihnen ebenso ein Dorn im Auge wie der Sumpf der Unmoral im Internet. Israels orthodoxe Minderheit hält mit Protesten nicht hinterm Berg – und wird von der Regierung meist stillschweigend toleriert. Nur fünfzehn Prozent der israelischen Bevölkerung sind orthodoxe Juden. Als Minorität verstehen sie es aber immer wieder, für Aufruhr und Schlagzeilen zu sorgen...

» Moshe Arens zur Lage in Israel Noch nie in der Menschheitsgeschichte haben sich so viele bemüht, einen neuen Staat aufzubauen, wie mit den Palästinensern. Die USA, die EU und viele andere investieren als Teil dieser Bemühungen unvorstellbare Summen, und der US-General Keith Dayton bildet die im Entstehen begriffene palästinensische Polizeitruppe aus. Der Weg scheint aber trotzdem noch sehr lange zu sein...

» Internationale Antisemitismus-Konferenz Israels Aussenminister Avigdor Lieberman hatte am letzten Mittwoch in Jerusalem die dritte internationale Konferenz des Globalen Forums für die Bekämpfung des Antisemitismus (GFCA) eröffnet. Mehr als 500 Delegierte aus über 50 Staaten, darunter zahlreiche führende Politiker und Gelehrte, sind zu diesem Anlass in der israelischen Hauptstadt eingetroffen...

» Weg zum Frieden verläuft über Verhandlungen Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat Sonntag in Jerusalem eine Rede auf dem Saban-Forum gehalten. An der Veranstaltung nahmen auch der frühere US-Präsident Bill Clinton und Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger teil. Netanyahu nutzte die Gelegenheit, die Palästinenser abermals zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufzurufen. „Die Anwesenheit so vieler prominenter amerikanischer Führer...

» Israel hat wieder einen Weltmeister Der israelische Boxer Juri Foreman hat am Samstag in Las Vegas Sportgeschichte geschrieben. Als erster Faustkämpfer seines Landes holte er den Weltmeistertitel. Foreman besiegte den Puerto Ricaner Daniel Santos nach 12 Runden und sicherte sich damit den WBA-Titel im Superweltergewicht. Der 29-Jährige wurde in Weissrussland geboren, lebt aber jetzt mit israelischem Pass in Haifa. Der orthodoxe Jude absolviert...

» EXPO-Pavillon mit futuristischem Konzept Der Israel-Pavillon für die EXPO-Weltausstellung in Shanghai 2010 ist fertiggestellt. Aufgrund seiner futuristischen Architektur und des Konzepts erregt er schon jetzt Aufmerksamkeit. Das Gebäude besteht aus drei Raumelementen: Dem Flüstergarten (Whispering Garden), der Halle des Lichts (Hall of Light) und dem Raum der Innovationen (Hall of Innovations)...

» Zum Goldstone-Report „Der Goldstone-Report ist ein arglistiges, parteiisches und unprofessionelles Dokument und gehört zu jenen Dingen, die von Israels Feinden benutzt werden, um Israel zu verurteilen. Es gibt einen Grund dafür, dass nicht nur Israel seine Stimme gegen diesen Report erhoben hat, ebenso wie die USA, Kanada, Neuseeland und Australien, sondern die gesamte aufgeklärte westliche Welt, so auch Grossbritannien und andere europäische Staaten...

» WM-Qualifikation endet auf Rang 4 Das sportliche Wunder ist ausgeblieben. Israels Fussballer haben im WM-Qualifikationsspiel in der Schweiz zwar ein 0:0 erreicht, landeten jedoch durch die Ergebnisse der anderen Gruppenspiele im Gesamtklassement nur auf Rang 4. Das Ticket nach Südafrika 2010 sicherte sich die Schweiz, Griechenland nimmt an der Play-off-Runde teil.

» SUKKOT - Das Laubhüttenfest Fünf Tage nach Yom Kippur wird SUKKOT gefeiert, das die Bibel (Lev. 23,34) als das "Fest der Laubhütten" bezeichnet. Sukkot ist eines der drei Feste, die bis ins Jahr 70 n.d.Z. mit grossen Pilger- und Wallfahrten zum Jerusalemer Tempel gefeiert wurden und daher als die Wallfahrtsfeste bekannt sind. An Sukkot erinnern Juden sich an den Auszug aus Ägypten (13. Jh. v.d.Z.) und danken für eine reiche Ernte...

» Netanyahu vor der UN-Vollversammlung Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York eine historische Rede gehalten. „Vor bald 62 Jahren haben die Vereinten Nationen das Recht der Juden, eines 3500 Jahre alten Volkes, auf einen eigenen Staat in ihrem angestammten Heimatland anerkannt. Ich stehe heute hier als der Ministerpräsident des Staates Israel...

» Neujahrsgrüsse an die Diasporagemeinden Israels Präsident Shimon Peres hat zum jüdischen Neujahr 5770 ein Grußwort an die jüdischen Gemeinden in der Diaspora gerichtet: „Das herannahende neue Jahr wird hoffentlich von der Verwirklichung unserer Ziele gekennzeichnet sein: dem Erreichen von Frieden, der Erhöhung der Sicherheit, der Förderung wirtschaftlichen Wachstums sowie der Gewährleistung der Zukunft des jüdischen Volkes und der Stärkung...

» Flag-Football: Israel holt Bronze bei EM Die israelische Damenmannschaft ist mit einer Bronzemedaille von der Flag-Football-Europameisterschaft zurückgekehrt. Im nordirischen Belfast holten die Sportlerinnen damit die erste Medaille in einem Mannschafssport bei einem kontinentalen Wettbewerb seit 1970. "Die Medaille ist das Ergebnis harter Arbeit", erklärte Trainer Jonah Mischaan. "Die letzten Trainingswochen haben wir viel...

» Live-Fussballstreams von Fair-Use gedeckt Ein israelisches Gericht hat eine Klage der Premier League abgewiesen, welche ihre Urheberrechte durch einen Online-Livestream diverser Fußballspiele verletzt sah. Live-Streams von aktuellen Sportereignissen sind in Deutschland eigentlich nicht vorstellbar. Die Rechte für die Übertragung von solchen Ereignissen werden eigentlich im Vorfeld ausgehandelt. Eine Weiterleitung dieser Fernsehübertragung...

» Netanyahus Europa-Trip Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich im Rahmen seiner derzeitigen Europareise am Dienstag in London mit seinem britischen Amtskollegen Gordon Brown getroffen. Vor seiner Weitereise nach Berlin hat sich Netanyahu am Mittwoch in London mit dem US-Nahostsondergesandten George Mitchell getroffen. Zum Abschluss seines Berlin-Aufenthalts stattete er noch der Wannsee-Villa einen Besuch ab...

» Kommt Schalit nach drei Jahren endlich frei? Nach mehreren Fehlversuchen gibt es neue Spekulationen über einen Gefangenenaustausch zwischen Israel und der palästinensischen Hamas. Für Gilad Schalit wäre es das Ende einer dreijährigen Tortur. Israelische und palästinensische Medien berichteten, dass unter deutscher Vermittlung neuer Schwung in die Verhandlungen gekommen sei. Ein Führungsmitglied der Hamas äusserte sich in Damaskus...

» Israelis helfen Hörgeschädigten in Aserbaidschan Eine israelische Delegation von Freiwilligen der Organisation "Eye From Zion" und des Hedim-Institutes, Israels grösster Klinik für Hör-Sprach-Rehabilitation, ist in der vergangenen Woche in Aserbaidschan eingetroffen. Sie schult dort medizinisches Personal bei der Behandlung gehörloser und hörgeschädigter Menschen. Die Israelis konnten vor Ort auch einem Kind helfen, das von den dortigen Ärzten...

» Demonstranten fordern Besuch für Gilad Shalit Dutzende von Demonstranten, die für die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit kämpfen, versammelten sich heute vor dem Megiddo Gefängnis. Sie stoppten Busse und verhinderten so Besuche von Familien bei Gefängnisinsassen. Auch gab es Demonstrationen vor dem Hadarim Gefängnis und dem Shikma Gefängnis. Noam Shalit, der Vater von Gilad, ermunterte die Demonstranten...

» Umsatz- und Gewinnrückgang Die israelische Medizinaltechnikerin Oridion hat auch im zweiten Quartal 2009 unter den ausbleibenden Verkäufen zum Grosskunden Physio-Control gelitten. Auch machte dem Unternehmen weiter die Abschwächung bei den Ausgaben der Krankenhäusern zu schaffen. Mit Blick nach vorne bleibt das Management vorsichtig und erwartet trotz baldiger Wiederaufnahme der Verkäufe zum Grosskunden neu...

» Jeder 2. Ultraorthodoxe würde säkular studieren Mehr als die Hälfte der ultraorthodoxen Juden wäre bereit, ein säkulares Hochschulstudium aufzunehmen, wenn die Studienbedingungen ihren religiösen Gesetzen entsprechen würden. Ein israelisches Meinungsforschungsinstitut hat Lebensumstände und Meinungen der Ultraorthodoxen in Israel untersucht. Das Meinungsforschungsinstitut "Shiluv" hatte 500 ultraorthodoxe Juden gefragt...

» Peres in Moskau In der Sommerresidenz von Russlands Präsident in Sochi am Ufer des Schwarzen Meeres haben sich gestern Präsident Shimon Peres und sein Amtskollege Dmitry Medvedev zu einem Arbeitsgespräch getroffen. In dem vierstündigen Gespräch wurden die Stärkung der russisch-israelischen strategischen Beziehungen, Russlands Einbeziehung in die regionalen Friedensbemühungen und das iranische Atomprogramm diskutiert...

» Musik als Beitrag zum Frieden Aviv Geffen trägt einen schwarzen, hautengen Seidenanzug. Seine Augen sind dunkel geschminkt. In Israel ist der 36-Jährige längst ein gefeierter Musiker. Schon mit 17 Jahren stand er auf der Bühne, 14 Alben hat er in seinem Heimatland bereits veröffentlicht. Mit seinem androgynen Look samt eng anliegender Kleidung und Make-Up rebelliert er gegen die konservative Gesellschaft in seiner Heimat...

» Zu den Vorwürfen von Human Rights Watch Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben zu dem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Stellung genommen, der behauptet, israelische Soldaten hätten während der Operation Gegossenes Blei elf Palästinenser mit weissen Flaggen in der Hand getötet. Der besagte Bericht basiert auf Zeugenaussagen einer Anzahl von Palästinensern, deren Glaubwürdigkeit nicht nachgewiesen worden ist...

» Lob des Schmelztiegels Meine Nachbarin schickte mir Samstagabend eine SMS, um mich zu fragen, ob ich mit meinem Roller zur Schwulensolidaritäts-kundgebung auf dem Rabin-Platz fahren würde. Sie sagte, sie würde einen Helm mitbringen. Als ob es klar ihr war, dass wir hingehen würden. Wie sich herausstellte, erschien das vielen Leuten – ob homo- oder heterosexuell – selbstverständlich. Im Gegensatz zu dem Bild...

» Der Weg zur NATO ist weit Der Weg Israels zu einer Mitgliedschaft in der NATO ist schwer und weit, aber im Hinblick auf das Ziel sollte versucht werden, diesen Weg einzuschlagen. Eine israelische Mitgliedschaft in dem nordatlantischen Bündnis ist von höchster Bedeutung. Sie könnte den arabisch-muslimischen Wunsch dämpfen, Israel "von der Landkarte zu streichen", ein Wunsch, der wahrscheinlich schon bald von nuklearen Waffen verstärkt...

» Die andere diskriminierte Minderheit Israels Regierung verteidigt das «natürliche Wachstum» illegaler jüdischer Siedlungen. Den Beduinen im eigenen Land entzieht sie derweil die Lebensgrundlagen. Die Klinik steht nicht im Kriegsgebiet, sondern in Zarnog, einem Dorf im Süden Israels. In der Nähe braust der Verkehr über die Schnellstrasse von Beer Sheva nach Dimona. Dennoch hat die Klinik, weit herum die einzige...

» Israels Siedler werfen Obama Rassismus vor Der Besuch des US-Sondergesandten Mitchell in Israel wurde von Protesten rechter Siedler begleitet. Sie demonstrierten gegen Obama und dessen Forderung nach einem Siedlungsstopp. Mitchell traf am Dienstag Premier Netanjahu. Vor dem Hintergrund grosser Differenzen zwischen den USA und Israel zum Nahost-Konflikt haben sich am Dienstag Israels Premierminister Benjamin Netanjahu...

» Shari Arison erheitert Israel Shari Arison ist die reichste Frau Israels. Sie gebietet über ein riesiges Imperium. Und verfügt über eine ziemlich weitsichtige Eigenschaft. Sie kann, so schreibt sie jedenfalls in ihren Memoiren, in die Zukunft sehen. Eines jedoch vermochte sie offenbar nicht vorherzusehen: die Verwirrung, die Erheiterung und, ja, die leichte Beunruhigung, die ihr Buch auslöste. Arison hat es in Israel mit einer Öffentlichkeit ...

» Israel hält sich für die Angriffstunde X Westliche Geheimdienste haben den Iran vor einem weiteren Drehen an der Atomspirale gewarnt. Besonders aus Kreisen des israelischen Geheimdienstes Mossad war am Wochenende in Jerusalem zu erfahren, dass die Lage angesichts der unentwegten iranischen Bemühungen für den Bau einer Atombombe jetzt sehr ernst geworden ist. Ein Angehöriger des Mossad, der namentlich nicht...

» Jerusalems schwarzer Block macht Randale Die ultraorthodoxen Juden in Jerusalem gehen auf die Barrikaden. Im Quartier Mea Schearim in Jerusalem sieht es aus wie am Zürcher Helvetiaplatz zum 1. Mai. Die Ärmchen sind spindeldürr, die Rippen treten hervor, der Brustkorb ist eingefallen. Der kleine Junge sehe aus «wie ein KZ-Häftling», sagen seine Ärzte im Jerusalemer Spital Hadassah entsetzt. Gerade einmal sieben Kilo wiegt das drei Jahre alte Kind noch...

» Israel mit USA über Kreuz Israelische Baupläne im arabischen Ostteil Jerusalems haben den Streit mit den USA über einen vollständigen Stopp jüdischer Siedlungen neu entfacht. Israelische Medien berichten, der israelische Botschafter in den USA, Michael Oren, sei zu einem klärenden Gespräch ins US-Aussenministerium einberufen worden. Dabei sei die eindeutige Forderung übermittelt worden, geplante Bauaktivitäten...

» Schon vor 4000 Jahren „Der Brief ist unterwegs, fang an dir Sorgen zu machen.“ An dieses Sprichwort habe ich nach dem Gespräch zwischen US-Präsident Obama und einer Gruppe von jüdischen Führungsfiguren vergangene Woche denken müssen. Darin wurde die Warnung angedeutet, dass Israel seine besondere Stellung in Amerika verlieren wird. Die Wahrheit ist, dass unser Gespräch mit Obama nicht so intim ist wie das, das wir mit Bush jr. geführt haben...

» Zu neuen Vorwürfen gegen die israelische Armee Die israelische Armee nimmt zu dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation „Das Schweigen brechen“ über das Verhalten von Soldaten während der Militäroperation im Gaza-Streifen wie folgt Stellung: Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) bedauert die Tatsache, dass noch eine weitere Menschenrechtsorganisation Israel und der Welt einen Bericht präsentiert...

» Eine Herzensangelegenheit Jedes deutsche Kind kennt die Geschichte vom Hauptmann von Köpenick. Diese ereignet sich 1906 in Deutschland, als das Zweite Reich seinen Höhepunkt der Macht erlebt und von einem Kaiser regiert wird, der fast immer mit einer herrlichen Militäruniform in Erscheinung tritt. Ein Schuhmacher mit Namen Wilhelm Voigt wurde aus dem Gefängnis entlassen, wo er wegen Betrugs einsass.

» Der tiefe Fall eines einstigen Fernsehlieblings Den tiefen Fall eines einstigen Fernsehstars verfolgt die israelische Öffentlichkeit bereits seit einigen Wochen. Dudu Topaz moderierte einst eine der beliebtesten Sendungen im israelischen Fernsehen, nun sitzt er im Gefängnis, weil er Schlägertrupps zu Fernsehbossen geschickt hatte. Die Aufmerksamkeit, die zahlreiche Israelis dem Fall Topaz schenken, überstieg zeitweise jene für die Proteste gegen das Regime im Iran...

» Israel erstmals im Halbfinal des Davis Cup Israel hat sich überraschend erstmals für die Davis-Cup- Halbfinals qualifiziert. Schon am Samstag lagen die Gastgeber in Tel Aviv gegen den zweimaligen Sieger Russland uneinholbar 3:0 in Führung. Den entscheidenden Punkt holte das Doppel Jonathan Erlich/Andy Ram, Australian-Open-Sieger 2008, mit einem Fünfsatzsieg gegen Marat Safin/Igor Kunizyn. Die grosse Überraschung war den Israelis...

» Lieberman würdigt deutsches Nahost-Engagement Israels Aussenminister Avigdor Lieberman hat sich Montagabend auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier zu ihrem Treffen in Jerusalem geäussert. Er hob dabei auch die grosse internationale Bedeutung Deutschlands hervor. „Während es nur wenige Lösungen gibt, haben wir viele Einverständnisse erzielt. Wir stimmen darin überein...

» Netanyahus Friedensvision Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung zu den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit und insbesondere zur Frage der Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und den Palästinensern geäussert. „Ich würde gerne diese Periode kommentieren, diese drei Monate, die vergangen sind. Ich kann nicht sagen, dass es 100 Tage der Gnade gewesen sind...

» Strenge Liebe Sieben Monate nach Barack Obamas Sieg bei den Präsidentschaftswahlen ist weiter unklar, was das neue strategische Ziel der USA ist: das iranische Atomprogramms zu stoppen oder sich mit einem atomaren Iran abzufinden. Auch ist unklar, was die neue amerikanische Vision für den Nahen Osten ist: ein realistischer Teilfrieden oder ein voller und unrealistischer Frieden...

» Vereinbarungen müssen respektiert werden Am 1. und 16. Mai 2003 wurde bei den Diskussionen über Israels Vorbehalte in Bezug auf die Initiative der Road Map vereinbart, dass es keine Bautätigkeiten an jüdischen Gemeinden in Judäa, Samaria und Gaza geben wird, mit Ausnahme bereits bestehender Gemeinden. Diese Worte wurden geäußert, vereinbart und in den Gesprächsunterlagen dokumentiert, die im Amt des Ministerpräsidenten verwahrt werden...

» Korrektur der Militärjustiz Das israelische Obergericht hat in einem gut dokumentierten Fall von Gefangenenmisshandlung die Militärjustiz korrigiert. Gleichzeitig wurde im Fall eines Lynchmords Unabhängigkeit markiert. In Israel hat diese Woche ein Entscheid des Obersten Gerichts Aufsehen erregt. Das Urteil weist ein Militärgericht an, die Anklageschrift gegen einen Offizier und einen Soldaten zu verschärfen, nachdem Menschenrechtsorganisationen...

» "Kol Israel" informiert glaubwürdig Geschätzte zwei bis sechs Millionen Iraner hören regelmässig die persischen Sendungen von "Kol Israel". Sogar die iranischen Politiker informieren sich dort, um zu erfahren, was in ihrem Land eigentlich passiert. In der engen Königin Helena Strasse steht ein heruntergekommener Palast der Mutter des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie...

» „Kein Tag, an dem ich nicht streite“ Lucy Aharish, 28, war die erste arabische Anchorwoman im israelischen Fernsehen und moderiert zurzeit eine Nachrichtensendung für Kinder auf einem öffentlich-rechtlichen Sender. Der israelische Aussenminister Avigdor Lieberman glaubt nicht, dass man, wie Lucy, gleichzeitig Araberin und Israelin sein kann. Er fordert deshalb von Arabern einen Treueeid auf Israel ...

» Erinnerung an Chaim Arlosoroff Im Mai 1921 wurde die kleine jüdische Gemeinschaft im Land Israel von dem erschüttert, was man als „Pogrome“ bezeichnete; in ihnen wurde auch der Schriftsteller Chaim Yosef Brenner ermordet. Auch ein junger Student der Nationalökonomie von der Universität Berlin, der zu jener Zeit zu seinem ersten Besuch im Land Israel weilte, war erschüttert; aber sofort lernte, analysierte und schlussfolgerte er...

» Der Erbe Sharons Binyamin Netanyahu hat gestern den Rubikon überschritten. Um seinem Staat zu dienen, hat er das ideologische Haus seines Vaters verlassen. Die Entscheidung zum Verlassen des Vaterhauses ist mit viel Qual vollzogen worden. Zehn Tage lang hat sich der Ministerpräsident an einem Text abgearbeitet, der ihn neu definiert...

» Grundsatzrede Netanyahus Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Sonntag am Begin-Sadat Center for Strategic Studies der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan die Grundzüge seiner Außenpolitik dargelegt. Im Zentrum stand dabei seine Vision von zwei Völkern, die frei Seite an Seite leben, in Freundschaft und gegenseitigem Respekt. „Ich wende mich an Euch, unsere palästinensischen Nachbarn...

» Israel ist kein Kind der Shoah Niemand konnte damals wissen, dass aus der Verwüstung der Shoah eines Tages der Staat Israel erstehen würde, sagte US-Präsident Barack Obama bei seinem Besuch in Buchenwald. Kein Zweifel, dass diese Worte mit guter Absicht gesprochen wurden, aber die historische Folgerung ist fehlerhaft. Die Zentralität der Shoah in der neueren jüdischen Geschichte ...

» Verkehrsminister kritisiert Behandlung der Siedler Israels Verkehrsminister Jisrael Katz hat die Räumung der Siedlungen im Gazastreifen vor knapp vier Jahren als "humanitäres Verbrechen" bezeichnet. Den evakuierten Familien sei nicht genügend Zeit für den Umzug gelassen worden, sagte der Likud-Politiker am Montag bei der Einweihung einer neuen Straße für die ehemaligen Siedler. Die Strasse ist 17 Kilometer lang und befindet sich...

» "Dies war nur der erste Schuss" Um dem Besucherandrang am Wochenende und den dafür benötigten Parkraum im Stadtzentrum beizukommen, hat die Stadtverwaltung von Jerusalem beschlossen, den Parkplatz des Rathauses auch am Schabbat zu öffnen. Um den Schabbat nicht zu entweihen sollte der entsprechende Parkplatz unter dem Management von Nichtjuden gestellt werden. Tausende ultraorthodoxer Juden lieferten...

» Netanjahu kündigt Grundsatzrede an Unter dem Druck der USA will Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu kommende Woche seine Strategie für eine Friedens- und Sicherheitspolitik im Nahen Osten vorlegen. Er werde zum Thema eine "wichtige Rede" halten, sagte Netanjahu in Jerusalem. US-Präsident Barack Obama hatte zuletzt in seiner Kairoer Rede Druck auf Israel gemacht. Netanjahu kündigte an, in seiner Rede wolle er...

» Aussenposten und Zentrifugen Wer den Iran nicht versteht, versteht den Nahen Osten nicht. Wenn der Iran zur Atommacht wird, werden auch Ägypten und Saudi-Arabien dies tun, und das nahöstliche Gefüge wird in sich ein multipolares nukleares Gefüge verwandeln. Wenn der Iran zur Atommacht wird, werden die Schiiten stärker und die Sunniten schwächer werden, und der religiöse Radikalismus wird jedes ...

» Bestehende Siedlungen sollen ausgebaut werden Die Regierung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu will ungeachtet aller Appelle der USA die bestehenden Siedlungen im Westjordanland weiter ausbauen. Er sprach jedoch erstmals seit seinem Amtsantritt Ende März von einem «Palästinenserstaat». Netanjahu erklärte am Sonntag, neue Siedlungen werde er nicht zulassen...

» Räumung israelischer Siedlungs-Aussenposten Netanyahu denkt über Aufgabe von Aussenposten nach. Der rechtsorientierte israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat seine Unterstützung für die Räumung israelischer Siedlungs-Aussenposten im Westjordanland deutlich gemacht. Im ersten Anlauf hatte die von Barak angekündigte Räumung israelischer Aussenposten im Westjordanland kaum Erfolg gezeigt...

» "Menschenrechtsgruppen mit Anti-Israel-Agenda Die nichtstaatliche Jerusalemer Organisation "NGO Monitor" hat israelischen Menschenrechtsgruppen und Nichtregierungsorganisationen wie B'Tselem und Ir Amin vorgeworfen, anti-israelische Standpunkte zu verbreiten, anstatt Koexistenz zu fördern. Kritisch dabei sei, dass diese Organisationen zum grossen Teil von europäischen Staaten gefördert werden...

» Jom Jeruschalajim Am Abend des 21. Mai begann in Israel die Feierlichkeiten zum diesjährigen Jerusalemtag, dem "Jom Jeruschalajim". Dieser Tag wird seit der Wiedervereinigung der Stadt im Jahr 1967 gefeiert. Der "Jom Jeruschalajim" beginnt mit einer Parade durch die Stadt. Am Freitag gibt es Feiern an der Klagemauer und an verschiedenen Orten in Jerusalem. Juden beten darum, dass die Stadt für immer vereinigt bleiben wird.

» Israelis trotz Finanzkrise Die grosse Mehrheit der Israelis ist optimistisch und möchte im Land bleiben. Dies geht aus dem aktuellen "Index Krieg und Frieden" hervor, den das "Tami Steinmetz-Zentrum für Friedensforschung" jeden Monat veröffentlicht. In der aktuellen Umfrage bezeichneten 80 Prozent der jüdischen Teilnehmer ihre persönliche Lage als "sehr gut" oder "gut". 90 Prozent meinen, Israel schlage sich "sehr gut" als Nation...

» "Grösster Tag meines Lebens" Vor 61 Jahren verlas David Ben Gurion in Tel Aviv die israelische Unabhängigkeitsurkunde. 200 Zionisten waren anwesend, heute ist noch einer von ihnen am Leben: der 94-jährige Arieh Handler, der zwei Jahre zuvor aus Deutschland eingewandert war. Der 14. Mai 1948 ist für ihn "der grösste Tag meines Lebens". Handler war damals 32 Jahre alt...

» 61. Unabhängigkeitstag des Staates Israel Heute Abend beginnen auf dem Herzl-Berg in Jerusalem die offiziellen Feierlichkeiten zum 61. Unabhängigkeitstag des Staates Israel. Mit der Staatsgründung im Jahre 1948 wurde die politische Souveränität des jüdischen Volkes nach 2000 Jahren wieder hergestellt. Im Land Israel hat das jüdische Volk vor 4000 Jahren begonnen, seine Religion und Kultur zu entwickeln...

» Geschichte zweier Orte Tel Aviv und der Kibbutz Degania wurden zur selben Zeit geboren, vor 100 Jahren; doch gibt es einen grossen Unterschied zwischen ihnen. Das Schlüsselwort für Tel Avivs Pioniere war „wie“ – ihr Traum war es, eine Stadt zu bauen, die so schön sein würde wie Lodz, mit einem grosszügigen Casino wie in Basel und mit den gleichen Spitzendienstleistungen wie die in Beirut...

» "Earth Day" Sechs israelische Städte haben sich an der weltweiten Aktion "Earth Day" beteiligt. Tel Aviv, Jerusalem, Haifa, Be´er Scheva, Dimona und Kfar Saba schalteten am Donnerstag in einem symbolischen Akt für eine Stunde ihre Lichter aus, um so auf die Gefahren der globalen Erwärmung aufmerksam zu machen. Die Stadt Jerusalem veranstaltete während der Dunkelheit in der Altstadt eine Lichterschau...

» Unterstützung für Merkel in Israel wächst Die Israelis haben grundsätzlich ein positives Bild von Deutschland und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Noch beliebter als Merkel sind der Nahostgesandte Tony Blair und der französische Präsident Nicolas Sarkozy. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Auslandsbüro der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel und das Institut "Keevoon Research" in der ersten Aprilwoche...

» Studie bei israelischen Studenten Die jüngste Studie des israelischen Institutes "Technion" in Haifa stellt den israelischen Studenten ein schlechtes Zeugnis bezüglich ihres mathematischen und technischen Wissens aus. In der Erhebung waren verschiedene mathematische Teildisziplinen abgefragt worden. Ausserdem galt es, schwierige Übersetzungen vom Englischen ins Hebräische - und umgekehrt - vorzunehmen...

» Reaktion auf Ahmadinejads Hetze in Genf Das israelische Aussenministerium hat zur Eröffnungsrede des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad auf der UN-Rassismuskonferenz (‚Durban II’) wie folgt Stellung genommen: „Die Organisatoren der Veranstaltung haben es einem Holocaust-Leugner, einem Herrscher, der die Verfolgung von Minderheiten in seinem Land zur Politik gemacht hat, ermöglicht, die Konferenz zu eröffnen...

» Yom Hashoa Gestern Abend hat der Yom Hashoa begonnen, Israels nationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust und die Helden des Widerstandes. Er wird jedes Jahr nach dem hebräischen Kalender am 27. Nissan begangen. Ursprünglich war als Datum der 15. Nissan vorgeschlagen worden, der Tag des Aufstands im Warschauer Ghetto (19. April 1943). Dieser Vorschlag wurde aber schließlich verworfen...

» Tel Aviv wird 100 Israels kulturelle und wirtschaftliche Metropole wird in dieser Woche hundert Jahre alt. Als offizielles Gründungsdatum Tel Avivs gilt der 20. Nissan 5570. Tatsächlich wurde die Stadt bereits drei Jahre zuvor, im Juli 1906, bei einem Treffen von Juden aus Yafo gegründet, die den schwierigen und unsicheren Lebensbedingungen dort zu entkommen suchten...

» Militär-Detektive gegen "Drückebergerinnen" Junge Israelinnen, die den Wehrdienst vermeiden wollen, sollten sich besser nicht beim Knutschen erwischen lassen. Weil immer mehr 18-Jährige unter Berufung auf Glaubensgründe dem Dienst zu entgehen versuchen, setzt das Militär Privatdetektive ein. Zweck der Beschattung ist es, vorgeblich religiöse Drückebergerinnen bei höchst weltlichem Tun zu ertappen. "Wir brauchen diese Mädchen"...

» Demonstranten für baldige Freilassung Schalits Hunderte Menschen haben am Freitag in Jerusalem für die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Schalit demonstriert. Die Kundgebung fand vor der Residenz des israelischen Premierministers statt. Dort befindet sich seit sechs Tagen ein Protestzelt, das die Familie Schalit errichtet hat. Die Demonstranten erinnerten den scheidenden Regierungschef Ehud Olmert an sein Versprechen...

» Studie zur Offensive gegen die Hamas "Asymmetrische Kriegsführung und strategisches Dilemma" - Die israelische Armee hat während ihrer dreiwöchigen Offensive gegen die Hamas im Gazastreifen keine Kriegsverbrechen begangen. Zu diesem Schluss kommt der unabhängige US-amerikanische Militärexperte Anthony H. Cordesman in seiner knapp 100 Seiten umfassenden Studie "Der Gaza-Krieg"...

» Jeckes - Deutsche Juden in Israel Zur Herkunft des Begriffs gibt es verschiedenste Theorien: Eine besagt, dass “Jecke” eine Verfälschung des deutschen Wortes “Jacke” sei und entweder als Spott der osteuropäischen Juden für ihre deutschen Brüder zu verstehen sei, die sich weigerten, den Kaftan oder Rock der orthodoxen Juden zu tragen und stattdessen eine kurze Jacke trugen, oder als Spott für die “Jeckes”, ...

» Wehrmachtsoffizier aus "Der Pianist" in Jerusalem In Roman Polanskis auf Tatsachen beruhendem Film "Der Pianist" rettet ein deutscher Wehrmachtsoffizier einem Juden das Leben. Der Offizier, Wilhelm "Wilm" Hosenfeld, (1895-1952) aus Hosenfeld bei Fulda wurde jetzt posthum von der Jerusalemer Holocaustgedenkbehörde Yad Vashem zum "Gerechten der Völker" ernannt. Das ist die höchste Ehrung, die das jüdische Volk erteilt...

» Livni will nicht zweite Geige spielen Zipi Livni ist fest entschlossen Regierungschefin in Israel zu werden. Sollte ihr das nicht gelingen, will sie sie sich in die Opposition zurückziehen. Damit ist die Regierungsbildung in Israel noch ein Stück vertrakter geworden. Hürdenlauf in Nahost: Sowohl in den Bemühungen um eine neue israelische Regierung als auch in den Verhandlungen für einen Waffenstillstand im Gazastreifen sind neue Hindernisse aufgetaucht...

» Eine Region, zwei Staaten Es besteht kein Mangel an Meinungen, wenn es um Fragen des Nahen Ostens geht, und die jüngsten Ereignisse in Gaza haben sie nicht gedämpft. Eine Minderheit von Nahost-Experten ist kürzlich als Anwalt für eine Ein-Staaten-Lösung hervorgetreten. Eine solche würde Israels Legitimität und sein international anerkanntes Existenzrecht als souveräner jüdischer Staat im Land meiner Vorväter untergraben...

» Spannendes Duell in Israel Die regierende Kadima-Partei von Zipi Liwni liegt bei den Parlamentswahlen in Israel ersten Prognosen zufolge knapp vor dem Hardliner Netanjahu. Beide hatten bis zur letzten Minute um jede Stimme gekämpft. Bei der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich nach Schliessung der Wahllokale eine knappe Führung für die regierende Kadima-Partei ab...

» Morgen sind Knessetwahlen Morgen finden die Knessetwahlen statt. Die letzte Umfrage ergab, dass Netanjahus Likud-Partei 26 Mandate, Zippi Livnis Kadima-Partei 23, Liebermanns Israel Beitenu Partei 18, Baraks Arbeiterpartei 16, die orthodoxe Schass Partei 10, die grüne Meretz Partei 5, die Partei des vereinigten Thorajudentums 5, die Siedlerpartei HaBayit HaJehudi 4, die Nationale Unionspartei 3...

» Das Märchen von den Kriegsverbrechen Wer die Nachrichten hört und Zeitung liest, könnte wirklich noch immer glauben, dass Israel im Rahmen der Operation Gegossenes Blei Kriegsverbrechen begangen habe. Doch weit gefehlt! Es handelt sich hier um eine Ritualmordanklage, nichts weniger als das; um eine haltlose Anschuldigung. Dass heißt nicht, dass nicht hier und da Fehler gemacht worden sind..

» Israeli will kostenlose Online-Uni gründen Die Welt verbessern mit Bildung: Das ist die Vision des israelischen Unternehmers Shai Reshef. Er will eine Online-Universität aufbauen, an der Studenten aus Entwicklungsländern einen Abschluss in Wirtschaft oder Informatik machen können - kostenlos. Shai Reshef ist ein kleiner, fast komplett kahlgeschorener Mann mit wachen Augen hinter einer randlosen Brille. Er hat ziemlich viel Geld verdient...

» Wie schon bei Golda Tzipi Livni wurde als politischer Mensch zur Parteivorsitzenden gewählt und kandidiert als ein solcher für das Amt des Ministerpräsidenten. Die Tatsache, dass sie eine Frau ist, sollte weder für noch gegen sie sprechen. Doch haben Livni und ihre Berater Recht: Was immer ihre Meinungen, Pläne und Begabungen sind – in den Augen der Öffentlichkeit stellt die Tatasche, dass sie eine Frau ist...

» Rechtsberatung unter Feuer Der Militärjustiziar ist, wie jeder Rechtsberater, dazu verpflichtet, der Körperschaft, die er berät, die Gesamtheit der rechtlichen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mittels derer sie ihre Ziele verwirklichen kann, bei pedantischer Einhaltung der Grenzen des Gesetzes. Wie jeder Militärmann hat er seine Aufgabe seinen professionellen Kompetenzen gemäss zu erfüllen...

» Neue Spielregeln Die Operation Gegossene Blei war kein Krieg, in dem sich gleich Starke aneinander gemessen haben, und ging nicht über den Umfang vieler israelischer Operationen der Vergangenheit hinaus. Dennoch glaube ich, dass ihre strategische Bedeutung größer ist, als man annimmt, und sie einen Meilenstein darstellt, der sich dem historischen Gedächtnis des Nahens Ostens...

» Israels UN-Botschafterin zum Holocaustgedenktag Israels Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Gabriela Shalev, hat am Dienstag anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages eine Rede vor der UN-Vollversammlung gehalten. Dabei schlug sie von ihrer eigenen Familiengeschichte einen Bogen hin zur iranischen Bedrohung und der Holocaust-Leugnung der Islamischen Republik. „Als lebende Relikte der Holocaust-Opfer müssen...

» Um Haaresbreite dem Tod entronnen Noch ist der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas brüchig, die Eindrücke vom Krieg im Gaza-Streifen sind noch frisch. Doch dass selbst Opfer von äußerster Gewalt im Nahost-Konflikt für Frieden und Verständigung sein können, zeigt eine junge Frau aus Jerusalem. Wer Daniella Birman begegnet, ahnt auf den ersten Blick nichts von den wohl schlimmsten Momenten ihres...

» Livni trifft EU-Aussenminister in Brüssel Israels Aussenministerin Tzipi Livni hat sich am Mittwoch in Brüssel mit dem Hohen Vertreter für die Gemeinsame Aussen- und Sicherheitspolitik der EU und den Außenministern der 27 Mitgliedsstaaten getroffen und mit ihnen über die Situation nach der israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen diskutiert. „Die Hamas hat die letzte Periode der Waffenruhe dazu missbraucht...

» Nach Israels Offensive gegen Hamas «Wir müssen zu den Palästinensern sprechen» In klaren Worten nimmt der bekannte israelische Autor David Grossman – er hat im Zweiten Libanonkrieg von 2006 einen Sohn verloren – gegen die Art und Weise Stellung wie Israel die Operation «Gegossenes Blei» durchgezogen hat. In dem Essay, dessen voller Wortlaut diesen Freitag in «tachles» lesen sein wird, schreibt er unter anderem...

» Raketen- und Mörserbeschuss 2008 Das Jahr 2008 war der Höhepunkt in der Verwendung von Raketen als Waffe durch die Hamas und anderen im Gazastreifen agierenden Terrororganisationen. Die Terrororganisationen konnten den Umfang des Raketenfeuers in bedeutendem Masse vergrößern und stufenweise fast eine Million Einwohner im Negev 40km vom Gazastreifen entfernt in die Reichweite desselben bringen...

» Starke Nerven und Krokodilstränen Ich habe Mitleid mit den Menschen im Gaza-Streifen. Doch ich habe noch mehr Mitleid mit unserer Zivilbevölkerung im Süden, die seit acht Jahren mit Raketen beschossen wird. Ich habe Mitleid mit den Kindern, die nachts in die Betten machen. Wegen der „Alarmstufe Rot“, die die Bewohner in die Schutzräume rennen lässt, die lange nicht existierten...

» Erweiterung der Offensive Die israelische Aussenministerin Zipi Livni hat ihrem Kollegen Frank-Walter Steinmeier (SPD) für die deutsche Hilfe bei der besseren Absicherung der Grenze zum Gazastreifen gedankt. Zugleich bekräftigte sie nach einem Treffen mit Steinmeier, dass die israelische Armee ihre Angriffe bis zu einem Einlenken der Hamas fortsetzen werde. "Wir entscheiden, wann der Krieg endet...

» Stellungnahmen „Sich für den Frieden zu entscheiden, bedeutet nicht, sich radikalen und terroristischen Elementen zu ergeben. Und während man den Terror bekämpft, darf man den politischen Prozess und die Hoffnung nicht aufgeben. Sich für Frieden und das Leben zu entscheiden, ist Teil des Kampfes gegen Terror und Extremismus. Und Israels Seite, die richtige Seite, ist die Seite all jener...

» Fragen der Verhältnismässigkeit Israel befindet sich in einem Konflikt, den es nicht selbst begonnen hat – tatsächlich hat Israel im Jahr 2005 im Rahmen seiner Abzugsinitiative jeden israelischen Soldaten und alle 8000 israelischen Zivilisten aus dem Gaza-Streifen abgezogen. Dennoch wurde Israel nun gezwungen, zum Schutz seiner Bürger, die von der Terrororganisation Hamas absichtlich angegriffen wurden und werden, zu handeln...

» Israelische Militäroperation im Gaza-Streifen Eine Viertelmillion israelischer Bürger wird seit acht Jahren unaufhörlich von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen mit Tausenden von Raketen beschossen. Vor einer Woche hat die Hamas entschieden, die von Ägypten vermittelte Waffenruhe der letzten Monate endgültig zu zerstören. Die unvermeidbare Militäroperation der israelischen Armee...

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