StartseiteShalom<-- IL - CH -->CommunityReisenMedia - liveShoppingSprachkursJNS - News

<-- IL - CH -->:

Israel - heute

Nahost

Genesis

Land und Volk

Jerusalem - live

Diaspora

Aliyah Beratung

Terror gegen Israel

Militär - Israel

Jüdische Feste

Bilder - Galerie

Israel-Nahost Archiv

Allgemein:

Startseite

Vorfall melden

Autoren gesucht

Über uns

Sitemap

Ihre Meinung

e-Postcard

Disclaimer

Impressum

Danke

[ uns helfen ]

Ihre Werbung

Während eines Luftwaffenmanövers in Rumänien ist am Montag ein Hubschrauber der israelischen Armee abgestürzt. An Bord befanden sich sechs israelische Soldaten – vier Piloten und zwei Mechaniker – und ein Mitglied der rumänischen Luftwaffe. Ein israelisches Einsatzkommando hat den Helikopter der Bauart Yasur CH-53 am Dienstag geborgen; die Besatzungsmitglieder wurden bis zum frühen Nachmittag nicht gefunden, doch geht man davon aus, dass alle ums Leben gekommen sind.

Foto: IDF

Die israelische Armee hat die Namen der sechs Israelis inzwischen bekannt gegeben: Oberstleutnant d. Res. Avner Goldman (48) aus Modi’in, Oberstleutnant Daniel Shipenbauer (43) aus Kidron, Major Yahel Keshet (33) aus Hatzerim, Major Lior Shai (28) aus Tel Nof, Leutnant Nir Lakrif (25) aus Tel Nof und Hauptfeldwebel Oren Cohen (24) aus Rehovot.

Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Brigadegeneral Avi Benayahu, erklärte die Präsenz der israelische Luftwaffe in Rumänien wie folgt: „Wir sind in Rumänien, um unsere Soldaten in Gebieten auszubilden, die unseren Kampfgebieten am ähnlichsten sind. Das Manöver, an dem der Helikopter teilnahm, wurde durchgeführt, um die Luftwaffe in einer unbekannten Bergregion auszubilden, um das Korps auf Kriegseinsätze und Spezialoperationen vorzubereiten.“

Luftwaffenkommandant Generalmajor Ido Nehushtan hat ein Untersuchungsteam unter der Führung eines Offiziers im Range eines Brigadegenerals einberufen und wird den Vorfall in Übereinstimmung mit Rumäniens Luftwaffenkommandant Generalmajor Ion-Aurel Stanciu einer gemeinsamen Prüfung unterziehen lassen.

Hubschrauberbesatzung für tot erklärt

Die sieben Insassen des israelischen Armeehubschraubers, der am Montagabend in Rumänien abgestürzt ist, sind tot. Das erklärte die israelische Armee am Dienstagnachmittag, nachdem nahe dem Helikopter sieben Leichen entdeckt wurden. Auch der Flugschreiber, von dem Auskünfte über die Umstände des Unfalls erwartet werden, wurde inzwischen gefunden.

An Bord des Hubschraubers waren ausser einem rumänischen Verbindungsoffizier sechs israelische Luftwaffensoldaten: Oberstleutnant d. Res. Avner Goldman (48) aus Modi’in, Oberstleutnant Daniel Shipenbauer (43) aus Kidron, Major Yahel Keshet (33) aus Hatzerim, Major Lior Shai (28) aus Tel Nof, Leutnant Nir Lakrif (25) aus Tel Nof und Hauptfeldwebel Oren Cohen (24) aus Rehovot.

Eine beinahe 80 Personen umfassende Delegation verschiedener Armeeeinheiten arbeitet derzeit vor Ort noch an der genaueren Klärung des Unfallhergangs.

Israels Präsident Shimon Peres gedachte der Verunglückten am Mittwochmorgen in seiner Residenz mit einer Schweigeminute und einer kleinen Ansprache:

„Ich weiss, dass unser aller Herz heute an einem anderen Ort weilt, sechs unserer Besten sind gefallen; sechs der Schönsten, die unser Volk hat. Es gibt kein schönes Land Israel ohne die Schönheit der Israelis selbst.“

„Ich denke, dass die Armee das Wertvollste ist, was das jüdische Volk besitzt, und die Söhne, die kämpften und fielen, sind das Wertvollste, was die Armee und wir alle besitzen. Unsere Herzen sind mit den Familien, mit den Eltern, mit den Partnerinnen, mit den kleinen Kindern, einer schwangeren Frau und einem Kind, das noch nicht das Licht der Welt erblickt hat.“

„Jeder Pilot, der einen Hubschrauber besteigt, ist sich seiner Mission bewusst, aber auch der Gefahr. Es gibt Völker, die siegten und nicht wussten, was ein Krieg ist, aber wir sind ein hartnäckiges und kampferprobtes Volk, das um sein Leben zu kämpfen, sein Erbe zu bewahren und seine Söhne zu ehren weiss. Das Wesen des Landes und die Grösse seiner Söhne trafen sich für einen kurzen Augenblick in dieser Tragödie.“

Quelle: jns und Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 28.07.10

zum Seitenanfang

Weitere Berichte:

zum Seitenanfang