Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben zu dem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Stellung genommen, der behauptet, israelische Soldaten hätten während der Operation Gegossenes Blei elf Palästinenser mit weissen Flaggen in der Hand getötet.
Foto: ZAHAL
Der besagte Bericht basiert auf Zeugenaussagen einer Anzahl von Palästinensern, deren Glaubwürdigkeit nicht nachgewiesen worden ist.
Die Soldaten und Offiziere der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind verpflichtet, jede Person, die eine weisse Fahne als Symbol des Sich-Ergebens oder des Status des Nichtkombattanten tragen, zu respektieren und zu vermeiden, ihm bzw. ihr Schaden zuzufügen. Die Kriegsrealität im Gaza-Streifen wurde durch die Intensität des Kampfes und den zynischen Missbrauch von Zivilisten als menschliche Schutzschilde durch die Hamas besonders kompliziert gemacht. Darüber hinaus nutzte die Hamas Israels Verpflichtung, Schaden von Zivilisten abzuwenden, bis zum grötmöglichen Ausmaß aus und verlagerte den Kampfschauplatz absichtlich in die Mitte eines bevölkerten Wohngebiets.
Bedauerlicherweise pervertieren die Terroristen der Hamas skrupellos und mutwillig die Verpflichtung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, die Schädigung von Zivilisten zu vermeiden, indem sie diese mit weissen Flaggen als Tarnung für kriegerische Aktionen und zum Schutz gegen Feuererwiderung missbrauchen. Jede Person, die in dieser Weise eine weiße Flagge präsentiert, handelt illegal, geniesst keinen Schutz vor Gegenmassnahmen und gefährdet die umliegende Zivilbevölkerung. Ein klares Beispiel dieser Praxis zeigt das folgende Video, in dem ein Hamas-Terrorist einen Sprengsatz legt und sich unter Zivilisten versteckt, die weisse Fahnen schwenken.
Die Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben eindeutige Befehle erhalten, nicht das Feuer auf nicht identifizierte Nichtkombattanten zu eröffnen und palästinensischen Verwundeten so weit wie möglich zu helfen, selbst unter Feuer. Während der Operation haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte alles in ihrer Macht stehende getan, die Zivilbevölkerung mittels des Abwurfs von mehr als zwei Millionen Flugblättern, mehr als 300 000 Telefonanrufen in palästinensische Häuser und Warnungen in den lokalen Medien zu warnen, um die Zivilisten so weit wie möglich von den Kampfschauplätzen fernzuhalten. Untersuchungen zum Verhalten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte während der Operation haben mit Gewissheit gezeigt, dass die Soldaten gemäß dem Kriegsrecht operiert haben, das vom internationalen Recht vorgeschrieben ist, und dies trotz des komplexen Charakters der Kriegsführung.
Quelle: jns und Israelische Verteidigungsstreitkräfte
16.08.2009
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